Dienstag, 29. Mai 2012

Du bist der Schöpfer deines Lebens und nicht das Opfer

Liebe Freunde, 
heute möchte ich euch an einem kleinen Dialog teilhaben lassen, den ich so oder so ähnlich schon unzählige Male geführt habe. Da kommt ein verzweifeltes KönigsKind (nennen wir es mal wieder Max) und bittet um Rat. 

Tief in seinem Inneren spürt Max, das in seinem Leben etwas ganz gewaltig schief läuft und sehnt sich nach einer Veränderung seiner Lebensumstände.

Der Dialog beginnt in einer ehrlichen Herzensenergie, doch schon nach wenigen Sätzen ändert sich etwas. Sein Fridolin (das Ego) mischt sich ein und wird im Laufe des Gesprächs immer wütender, weil ihm der Preis für Max' Freiheit zu teuer erscheint. 

Aber lest selbst und beobachtet wie Max zwischen der Sehnsucht seiner Seele und der Angst seines Egos hin und hergerissen wird ...


Mimi, heute hat sich mal wieder alles gegen mich verschworen. Ich maaag nicht mehr! Ich strample mich ab, so gut ich nur kann, aber irgendwie scheine ich nie wirklich anzukommen.


 
Oh je Max, das klingt aber gar nicht gut, was ist denn passiert?

Alles scheint mir aus der Hand zu gleiten. Es kommt mir vor, als säße ich in einem D-Zug, der in einer rasenden Geschwindigkeit unterwegs ist und aus dem ich nicht mehr aussteigen kann. Von der Landschaft, also den Dingen die um herum passieren, bekomme ich gar nichts mehr mit.  
Und das Schlimmste ist das Gefühl auf einem vollkommen falschen Gleis unterwegs zu sein. An Tagen wie heute würde ich am liebsten alles hinschmeißen und mich nur noch unter der Bettdecke verkriechen. Ich weiß nicht mehr weiter. Jedes mal wenn wir uns treffen wünschte ich mir, ich könnte auch so glücklich und frei leben wie du.
 

Gönn dir doch mal eine kleine Auszeit Max, das würde dir sicher gut tun. Solange ich dich kenne hast du noch nicht einmal Urlaub gemacht. Du bist immer fleißig und so im Stress. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Du bist doch keine Maschine, du bist ein Mensch, dessen Akku so langsam aber sicher zur Neige geht.


Ha, Auszeit - du bist gut! Wie soll das denn gehen?! Hast du eine Ahnung welche Berge sich da auf meinem Schreibtisch stapeln. Ich muss unbedingt noch diese Präsentation  fertig machen. Mein Chef steigt mir schon jeden Tag aufs Dach. Wenn ich die vermassele kann ich einpacken. In meiner Firma lauern schon die jungen Wölfe darauf, dass ich einen Fehler mache. 
Eine Auszeit kann ich mir nicht leisten! Ich muss funktionieren! Im Sommer ... da kann ich mir vielleicht mal ein paar Tage frei nehmen, aber jetzt geht das auf keinen Fall. 


Ach Max, es gibt immer noch einen anderen Weg und wir haben immer die Wahl! Aber es ist dein Leben und deine Entscheidung. Du stellst die Weichen auf denen dein Zug weiterfährt und du bist nicht das OPFER der Umstände in denen du dich gerade befindest. Es waren deine Entscheidungen der Vergangenheit, die dich da hingebracht haben wo du heute stehst.

 
Ich weiß ja, dass du Recht hast und ich will ja auch was ändern, sonst würde ich mich nicht immer wieder mit dir treffen und dich um Rat fragen, aber ...



Nix, ja aber ... "Ja, aber...!" zu sagen ist der beste Weg KEINE neuen Erfahrungen machen zu müssen. Das ist so als würdest du oben an der Türklinke ziehen und schreien "Ich will hier raus... Ich will was Neues!" und gleichzeitig heimlich unten mit dem Fuß dagegenhalten. So wird sich nie was ändern.


Wenn du es schaffen solltest nicht in einem Burnout zu landen, wirst du mir in 10 Jahren immer noch die gleichen Stories erzählen und mir vorjammern wie unglücklich du bist.
Max, es ist dein Leben. Deine Entscheidungen! Ändere was, oder lass es! Jammern bringt dich nicht weiter!


Bei dir klingt das alles so einfach. Du redest dich leicht. Schließlich hast du auch nicht meine Verpflichtungen am Hals. Ich kann doch nicht einfach alles so hinschmeißen. Wer zahlt dann meine Rechnungen? Wer kümmert sich um meine alten Eltern? Und meine Freundin wird auch nicht begeistert sein, wenn ich demnächst Fahrrad fahre, weil ich mir das Cabriolet nicht mehr leisten kann. 


Nein Max, ich stecke nicht in deinem Leben und ja ich rede mich leicht! Da hast du Recht! Ich weiß wie viel Angst diese Veränderungen machen können und wie schwer es manchmal sein kann, sich auf vollkommen unbekanntes Terrain vorzuwagen. 
 Aber Hallo ... ich habe nicht gesagt, dass du alles hinschmeißen sollst. Wie kommst du nur darauf. Ich weiß, dir ist gerade alles zu viel, aber es gibt noch mehr Farben als nur Schwarz und Weiß.
Mein Rat ist der, dass du dir eine kleine Auszeit gönnen sollst in der du mal gar nix tun musst. Ich weiß wenn der Zug einmal so richtig rollt ist es nicht leicht ihn anzuhalten, doch du wirst sehen, so eine kleine Verschnaufpause tut gut und gibt wieder neue Kraft.



 

Ich kann dir gar nicht sagen, wie gerne ich einfach mal in der Hängematte liegen würde und nix tun müsste.  Aber ich kann nicht!



Papperlapapp: "Kann ich nicht gibt's nicht!"  Nur die wenigsten Menschen sind körperlich oder geistig so behindert, dass sie nicht können selbst wenn sie wollten. Bei den meisten Menschen handelt es sich um eine Ausrede mit der sie sich selber zu OPFERN machen. 

Doch Max, hey, Du bist kein OPFER! Du bist ein KönigsKind und wurdest nach GOTTES Ebenbild dazu bestimmt diese Welt aktiv mitzugestalten.  

Sei doch mal ehrlich. Du jammerst gerade auf ganz schön hohem Niveau. 

Wenn ich mal aufzählen darf:

Du  hast eine Arbeit !
Du hast ein Zuhause !
Du musst nicht Hungern !
Und Du bist gesund !


Alles vor dem du Angst hat liegt irgendwo in einer unbestimmten Zukunft. Und weder du noch ich wissen, was davon je eintreffen wird. 

Fakt ist doch, dass du etwas ändern könntest, wenn du es wirklich wolltest, doch dir - oder sagen wir besser deinem kleinen Ego (Fridolin) ist der Preis zu hoch, den dich diese Veränderung "eventuell" kosten könnte!

Dann sag wenigstens, dass du nichts ändern willst! Steh zu deiner Entscheidung. Du willst diesen Job machen! Du willst dich diesem Stress aussetzen, weil die Angst nachher kein Geld mehr zu verdienen und unter der Brücke zu landen größer ist als der seelische Schmerz den du gerade empfindest. Lieber jammerst du anderen die Ohren voll, holst dir ein paar gute Ratschläge und etwas Mitgefühl-Energie ab. Aber ändern tust du dann doch nix!

Hey das ist okay. Das ist dein gutes Recht. Du bist SCHÖPFER deines Lebens und nicht das OPFER. Du  allein trägst die Verantwortung und die Folgen für deine Entscheidungen. 
 Du kannst es machen wie die meisten Menschen um dich herum, und auf deinem eingefahrenen Gleis hängen bleiben. Hetz dich weiter ab, bis dir die Puste ausgeht und dann sieh, wie es dir am Ende damit geht. 

Es wird der Tag kommen an dem du mit GOTT auf dein Leben zurückblicken und dir alles noch einmal in Ruhe und mit dem nötigen Abstand ansehen wirst. 

Wenn du dann zufrieden bist mit deinen Entscheidungen und dem Verlauf den dein Leben dadurch genommen hat, ist doch alles prima. Aber wenn du festsellen musst, dass du doch besser ab und zu mal innegehalten und deinen Kurs überprüft hättest, wird es zu spät sein.

Es ist deine Wahl - Max - deine ganz alleine.

Wem willst du vertrauen?

Deinem Ego, dass sein Angst vor dieser Welt ständig laut herausschreit?

Oder deinem Herzen, dass leise in dir flüstert... 
"Hey Max, es gibt einen anderen Weg. Da ist ein ganz anderes Leben für dich bestimmt! Gott hatt einen Plan für dich. Vertraue mir und ich werde dich leiten! Ich kenne deine Bestimmung und mit meiner Hilfe wirst du deinen Seelenweg finden und am Ende auf ein glückliches und erfülltes Leben zurückblicken!"
 
Ach Mimi, du weiß doch genau, dass ich liebend gerne diesen anderen Weg gehen möchte. Aber ich habe keine Ahnung wie ich ihn finden kann. Ich kenne Gottes Plan für mein Leben nicht. Ich will am Ende nichts bereuen. Ich will mit GOTT gehen und herausfinden was ER für mich vorgesehen hat. Aber ich weiß nicht wie ich das machen soll. Kannst du mir da weiterhelfen?

Grundsätzlich kann ich dir da schon ein paar entscheidende Türen zeigen. Doch hindurchgehen musst du ganz alleine! Aber das machen wir ein anderes Mal. Nun gönn dir eine Auszeit. Such dir ein schattiges Plätzchen und lass deinen Geist zur Ruhe kommen und dieses Gespräch ein wenig nachschwingen.


Fortsetzung folgt





Dienstag, 8. Mai 2012

Eins zu Drei


Was uns an einem anderen Menschen stört hat viel mehr mit uns selbst zu tun als uns oft bewusst ist.

Wie schnell klagen wir an ...

Bilden uns vorschnell eine Meinung ...
Verurteilen einen Menschen ...

weil wir glauben zu wissen was RICHTIG und was FALSCH ist!

Aber vielleicht ist ja alles auch ganz anders als wir dachten.
Vielleicht stört uns am anderen etwas, weil wir es an uns selber nicht mögen. Wenn wir wahren Frieden in uns finden, dann erlauben wir uns und anderen KönigsKindern ihre kleinen Fehler.

Schließlich üben wir ja alle hier noch. Wir lernen jeden Tag aufs Neue. Fallen hin, stehen auf, machen Fahler, probieren es noch einmal ... immer auf der Suche nach dem richtigen Weg.

In diesem Sinne .. lasst uns geduldig und liebevoll miteinadern umgehen. 

Denn wie sagte mein Freund Jesus vor soooo vielen Jahren schon: "An eurer LIEBE zueinander soll man euch erkennen!"

Mittwoch, 25. April 2012

Ein Schnupfen ist ein Schnupfen ist ein Schnupfen

Neulich war ich ein wenig erkältet, nix Schlimmes nur ein kleiner Schnupfen und ein wenig Husten, da klingelte das Telefon:
 


"Hallihallo, hier ist die Mimi!" 
 

"Oh du Arme, du hörst dich ja gar nicht gut an. Bist du erkältet?"



Mit diesen mitfühlenden Worten meldete sich eine  "gute Freundin" nach längerer Zeit mal wieder bei mir.


"Jaaa, aber iff nix Schlimmes, nur ein biffchen Snupffen! Tröööööööööt !!! “

 
Noch vor 10-15 Jahren hätte es an dieser Stelle garantiert einen Schwung alter Hausrezepte und gut gemeinter Ratschläge gehagelt, doch stattdessen hörte ich …
 

 
„Na meine Liebe, da gratuliere ich dir aber!“

 


„Häää???“
 

„Na, weißt du schon was dir da so gestunken hat, dass du es jetzt rausschnäuzen kannst?“
 


Waff meinffte denn damit? Sniiief !

 
Plötzlich fühlte ich mich doch krank.

 
„Na das weiß doch heute jedes Kind. Jede Krankheit hat ihre Ursache in unserem Denken und Fühlen. Und ein Schnupfen ist das Zeichen für einen gelösten Konflikt  der jetzt aus deinem Körper gespült wird.“
 


"Trööööööööööööööööööööt !!!"
 

 
„Ja, so ist gut, nur raus damit.“

 

„Kommfflkit?? Waffn fürn Kommfflikt? Ich hatte gar keinen Kommfflikt !!! Wüffte nich mit wen oder weffhalb!

 
„Also Mimi, das gefällt mir gar nicht, dein Körper hat dir eine wichtige Botschaft mitzuteilen und du weigerst dich richtig hinzuhören. Nicht, dass da unterschwellig noch was viel Schlimmeres brodelt. Ich an deiner Stelle würde mich gründlich auf die Suche machen und alles auflösen was dich noch belastet!“
 
„Aber mich belastet doch gar nix. Mir geht eff gut. Wirklich!!! Meinfft du nicht, daff es nur ein ganff normaler Snupffen sein kann ??? 

„Wenn du meinst... Du bist ja schließlich erwachsen und ganz alleine verantwortlich für deine Entscheidungen. Aber sag nachher nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.“


Klick



Öhm... Hallo ... geht's noch!


Nicht jeder Schnupfen und auch nicht jeder Husten ist dazu gedacht umgehend eine tiefenpsychologische Analyse zu starten. 

Und nur weil es unzählige Bücher zum Thema Gesundheit und Seele gibt bedeutet nicht, dass das was da drinsteht auch genauso auf jeden Menschen übertragbar ist.

Ich leugen ja gar nicht, dass es viele Zusammenhänge zwischen Körper und Seele gibt, die sich in verschiedenen Krankheiten äußern.

Mir werden nur langsam diese ganzen Küchentisch-Analytiker zu viel, die meinen, weil sie ein paar von diesen Büchern gelesen und vielleicht sogar das eine oder andere Seminar besucht haben, genau zu wissen wo eine jeweilige Krankheit ihren Ursprung haben soll.

Mir fehlt es da in der letzten Zeit etwas an Mitgefühl und liebevoller Zuwendung. 

Stattdessen überall nur kluges "Fridolin-Ego-ich-weiß-was-was-du-nicht-weißt-Geschwätz".

Wir Menschen sind viel, viel komplexer. Und zu wissen, wo eine Krankheit ihren angeblichen Ursprung haben könnte, bringt nicht die HEILUNG. Denn ...


Der Verstand ist NICHT die Instanz der Heilung! 

Auch wenn so mancher Fridolin auf dem Eso-Psychotrip das gerne hätte. 

(Übrigens, für alle die das noch nicht wissen: FRIDOLIN, so nenne ich das Ego. Mehr Infos dazu findet ihr auf meiner Webseite)

Inzwischen lebt eine ganze Industrie sehr gut davon unseren, aus Angst vor Krankheit und Tod, schlotternden kleinen Egos zu erzählen, was man tun muss um eben jene Krankheiten zu vermeiden.

Genau - TUN - das ist hier das entscheidende Wort.

In der Welt des Ego's (Fridolin) geht es nämlich immer nur um's TUN! Und damit um Kontrolle!

Das Ego hat Angst die Kontrolle zu verlieren. Und zu wissen wo eine Krankheit ihre mögliche Ursache hat, verspricht dem Ego die Möglichkeit einer solchen unkontrollierbaren Gefahr auszuweichen.

Was ist eigentlich so schlimm daran nicht zu wissen warum man gerade krank ist, sondern einfach nur hinzunehmen, dass es gerade so ist?

Ja, es gibt ganz bestimmt einen Zusammenhang zwischen Körper und Seele und wenn wir offenen Herzens sind, in die Stille gehen und in unseren Körper hineinlauschen, werden wir auch sicher irgendwann erkennen worin eine etwaige Lektion für uns liegen könnte.

Doch was wir nicht brauchen sind noch mehr Druck von außen und immer öfter das Gefühl analysiert und auf Schwachstellen durchgescannt zu werden. 

Denn wie schreibt Neale Donals Wlasch in seinen Büchern "Gespräche mit Gott" so schön:


"Das ist alles so wie du es gerade erkannt hast ....


.... außer es ist alles gaaaaaaanz anders!"




Samstag, 14. April 2012

Und was, wenn es Gott doch gibt!

Als Kind war die Sache ganz einfach, mittags wurde zu Jesus gebetet, dass er unser Essen segnen möge und abends zum lieben Gott, dass er meinen Schlaf behüte und alle Menschen die ich lieb hatte. 

Nicht eine Sekunde wäre mir in den Sinn gekommen, dies in Frage zu stellen. Es gab Gott, Jesus, das Christkind, den Nikolaus und den Osterhasen. Punkt um Schluss! So einfach war meine Welt. Mir konnte nie was passieren, weil ja der liebe Gott mir einen Schutzengel an die Seite gestellt hatte der immer auf mich aufpasste.

Die ersten Zweifel kamen mir als ich glaubte hinter dem weißen Rauschebartes des Heiligen Nikolauses unseren Nachbarn erkannt zu haben. Ich fiel aus allen Wolken als ich dann feststellen musste, dass meine Eltern mich nicht nur beim Nikolaus, sondern auch beim Osterhasen und beim Christkind belogen hatten. Mein bedingungsloses Vertrauen in sie war dadurch ein für alle Mal erschüttert.

Doch wenn ich heute an diese Zeit zurückdenke, kann ich ihnen nicht mehr böse sein. Diese naive Zeit der Kindheit in der ich ohne Wenn und Aber glauben konnte zählte zu den schönsten meines Lebens.

Doch dann kam die Schulzeit und der Biologieunterricht, gleichzeitig ein junger Priesteranwärter der uns versuchte die „unbefleckte Empfängnis Marias“ zu erklären. Oh der arme Kerl tut mir noch heute leid.

Ich weiß nicht mehr genau wann ich aufhörte zu beten und es gibt auch kein Schlüsselerlebnis, das mich meinen Glauben in Frage stellen lies. Es war viel mehr ein schleichender Prozess, eine Fülle von Enttäuschungen und kleinen Verletzungen die sich immer mehr summierten, bis ich irgendwann einfach an „nichts“ mehr glaubte. Ich fing an wie alle anderen auch über „Die Kirche“ zu schimpfen. Hatte eine Meinung über „die Bibel“ ohne, dass ich sie je wirklich gelesen hatte. Religion war etwas für die schwachen, die Versager, für die, die es ohne „Hilfe von Oben“ nicht alleine schaffen konnten. Die Welt in der ich als junge Erwachsene lebte war voller Kämpfe in der nur die Härtesten und Stärksten überleben konnten. Ich sah nur was ich sehen wollte.

Tja, bis das Leben mich eines Besseren belehrte. Keine schöne Zeit. Eines Tages musste ich nämlich feststellen, dass ich nicht mehr zu den Harten und Starken zählte. Ich war mitten im Lauf gestolpert, ausgeknockt, BurnOut. Nichts ging mehr.
Damals in den dunkelsten Stunden meines Lebens, als ich nicht mehr ein noch aus wusste, da erinnerte ich mich wieder an die Gebete aus meiner Kindheit und betete in meiner Verzweiflung voller Inbrunst zu einem Gott an den ich doch eigentlich gar nicht mehr glaubte.

Und meine Gebete wurden tatsächlich erhört langsam aber stetig änderte sich mein Leben zum Besseren. Doch wenn du glaubst, dass ich von da an zu den Gläubigen gehörte, dann irrst du dich gewaltig. In mir waren zu viele Zweifel, zu viele ungeheilte Verletzungen und so suchte ich nach einer anderen Definition des GÖTTLICHEN.

Doch was immer ich auch tat, wie sehr ich meditierte, wie viele Bücher ich auch las, egal welche Seminare und Vorträge ich auch besuchte, da war immer diese Stimme die das letzte Wort hatte. Und der Satz der mich damals so sehr verunsicherte lautete:

Und was, wenn es GOTT doch nicht gibt?

Rumms, Tür zu. Alles nur eine Illusion. „GOTT kann man nicht beweisen. Mimi wach auf! Sei doch realistisch. GOTT ist eine Erfindung der Menschen!“

Ständig war ich hin und her gerissen, zwischen meinem Wunsch Gott zu erfahren und meinen Zweifeln.

Bis zu dem Tag an dem meine Freundin Angela mir einen Aufkleber für mein Auto schenkte auf dem stand:

„Und was, wenn es Gott doch gibt!“

Seit dem ist in mir eine neue Stimme, die meinen Zweifeln stets entgegnet:

„Und was, wenn es Gott doch gibt!“


Eine Frage zum Nachdenken:

Was wenn GOTT doch keine Erfindung von uns Menschen ist. Wenn GOTT uns wirklich erschaffen hat und nicht umgekehrt.

„Was, wenn es GOTT doch gibt!“

Wie würde sich dein Blick auf diese Welt und auf dein Leben verändern?


Ein Bibelvers zum Nachlesen:

Lukas 18,17
Hört, was ich euch sage: Wer sich die neue Welt Gottes nicht wie ein Kind schenken lässt, dem bleibt sie verschlossen."

Dienstag, 3. April 2012

Akku-Ladesation

Wenn wir müde, schlapp und erschöpft sind gibt es eine QUELLE an der wir uns immer und immer wieder auf's Neue aufladen können. GOTT schenkt uns SEINE LIEBE im Überfluss.

Donnerstag, 15. März 2012

Es geht immer nur um LIEBE

Menschen kommen grundsätzlich nur auf 2 Arten auf dich zu, 

entweder sie schenken dir ihre LIEBE

oder sie bitten um deine LIEBE!

Menschen die ihr Herz ganz weit für GOTT geöffnet haben, geben frei und ohne Bedingungen aus dem ÜBERfluss den sie selber erhalten, denn sie schöpfen aus einer nie versiegenden Quelle. Es ist leicht solche Menschen gern zu haben, sie geben ohne etwas dafür zu erwarten. 

Sie kosten dich nichts!

Du darfst von ihnen nehmen ohne jede Verpflichtung. Denn ihre Aufgabe ist es, jenen in Hülle und Fülle zu geben, die noch im Mangel leben. 

Sie helfen dir mit Freuden über schwierige Zeiten hinweg und erinnern dich daran, wie es sein wird, wenn auch du deine Verbindung zur Quelle wieder von allen Blockaden befreit hast.

Menschen zu mögen, die dir keine LIEBE entgegenbringen, ist da nicht ganz so einfach. Denn sie geben nicht sie fordern. Sie schreien nach LIEBE und Erlösung. Sie haben nichts was sie dir geben können, da ihre Verbindug zu GOTT vollkommen blockiert ist. Sie spüren SEINE LIEBE und Gegenwart nicht mehr. Sie fühlen sich getrennt und verlassen. 

Kannst du ihnen in diesem Augenblick geben wonach sie sich am meisten sehnen? Kannst du schon weitergeben was GOTT dir im ÜBERfluss anbietet? Wenn ja, dann öffne dein Herz und erInnere sie an LIEBE!
Wenn nicht, dann kämpfe nicht. Dreh dich um, geh einfach weg und kehre Heim an den Ort, an dem du dich wieder mit SEINER LIEBE auffüllen kannst, damit du jenen vergeben kannst, die dich erschreckt und bedroht haben.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Geschichten für KönigsKinder - Teil 2

Liebe Freunde,

mein neues E-Book "Max im Himmel" ist fertig.

Ich wünsche euch viel Spaß damit. Einfach auf die rechte Buchseite klicken, dann blättert es automatisch weiter. 

Wenn ihr noch mehr von mir Lesen wollt, dann schaut doch mal bei BookRix oder auf meiner Webseite vorbei



Montag, 19. Dezember 2011

Geheimnisse des Lebens - Teil 4

Das Beste kommt erst noch


Stell dir mal vor, du wachst jeden Morgen mit der absoluten Gewissheit auf, dass das Beste erst noch kommt.

Weil du weißt,  dass PAPA immer noch mehr Geschenke und noch mehr Überraschungen für dich bereit hält, egal wieviel Wundervolles du bisher auch schon erlebt hast.

Und dann stell dir vor, wie es wäre am Ende deines Lebens zufrieden zurückzublicken und zu denken:
 
"Wow, was war das für eine spannende Reise, aber nun ist's genug! Auf zu neuen Abenteuern, jetzt geht's auf nach Hause, denn:

das Beste kommt ja jetzt erst noch!