Rosenerde & Kaktussand


Stell dir mal vor, du würdest eine Rose in Kakteenerde und einen Kaktus in Rosenerde pflanzen. Beide würden sich schwertun auch nur ansatzweise zu zeigen, welches Wunder da in ihnen schlummert. Mit der Zeit würden sie vielleicht sogar eingehen. Doch in der richtigen Erde würde die Rose schon bald ihre volle Pracht entfalten und aus dem einst dornigen Gestrüpp würden zarte Blüten hervorwachsen. Und der Kaktus könnte endlich zeigen, was da alles hinter seiner stacheligen Fassade auf den richtigen Moment gewartet hat, um dir und der Welt zu zeigen, wie wundervoll GOTT ihn in Wahrheit erschaffen hat.

Mit uns Menschen ist es nicht anders. Jahrelang suchte ich GOTT im Buddhismus, im Taoismus, im Schamanismus und jedem anderen „Ismus“, den ich sonst noch finden konnte. Nur nicht im Glauben meiner Kindheit. Kannst du dir vorstellen, wie geschockt ich anfangs war, als ich feststellte, dass der für mich beste Boden das Christentum ist? Aber bevor ich mich traute, hier Wurzeln zu schlagen, musste ich es erst vollkommen neu für mich entdecken und viele alte Zweifel, Vorurteile, offene Rechnungen und Vorwürfe beiseite räumen. Doch was ich danach fand, ist tatsächlich alles, wonach ich mich je gesehnt habe. Tiefe LIEBE und eine innige Nähe zu GOTT, aus der ein Friede entspringt, wie ich es so vorher nicht kannte. 
Vielleicht brauchst du aber einen ganz anderen Boden als ich. Da will ich dir nicht dreinreden oder gar versuchen, dich zu bekehren. GOTT hat diese Welt und die Menschen in einer so unglaublichen Vielfalt erschaffen, dass es mehr als nur einen Weg zu ihm geben muss.