Was das Herz zum Singen bringt

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Ich weiß noch, wie mich vor vielen Jahren einer meiner ersten Lehrer fragte:

"Mimi, was bringt eigentlich dein Herz zum Singen?"

Boa hat mich diese Frage geschleudert, denn zu diesem Zeitpunkt war ich tief verstrickt in die Gedankenwelt meines Egos. Alles was damals zählte war meine Arbeit und der damit verbundene finanzielle und gesellschaftliche Erfolg.

Das ich mich überhaupt auf die Suche gemacht hatte und dieses Gespräch mit meinem Lehrer führte, lag ja nur daran, das die Pläne meines Egos nicht mehr so funktionierten wie erwünscht. 
Wirtschaftlich, gesundheitlich und privat ging es in rasendem Tempo den Bach hinunter. Und da Vernunft nicht mehr zu helfen schien, hatte sich mein Ego bereit erklärt neue, unlogische Wege auszuprobieren.

Aber die Frage nach dem was mein Herz zum Singen bringt, ging meinem kleinen Fridolin damals echt zu weit!

"So ein Quark! Mich interessiert nicht ob unser Herz singt! Mich interessiert wo die Kohle herkommt um nächsten Monat die Rechnungen zahlen zu können!"

All die gut gemeinten Pläne meines Egos hatte mich in die totale Erschöpfung getrieben und nun war einfach Schluss. Nix ging mehr! Feierabend! Aus die Maus! 

Es war Zeit das ich ... nein besser gesagt mein Ego kapitulierte und begriff, dass der Verstand alleine nicht reicht um gut und sicher durch dieses Leben zu kommen.

Mein Lehrer wusste, dass ich ohne die Hilfe meines Herzens, den Weg nicht mehr finden würde.

Denn unsere Seele spricht zu uns über das Herz, und wenn wir nie gelernt haben unseren Gefühle zu vertrauen und die Sprache unseres Herzens zu verstehen, sind wir hoffnungslos der Willkür unseres Egos ausgeliefert.

Unser Herz ist unser Kompass. 

Da wo es sich warm und gut anfühlt, da müssen wir dran bleiben. 

Doch weil wir in unserer Gesellschaft mehr auf den Verstand, als auf unsere Intuition setzen, haben wir kollektiv verlernt, den Signalen unserer Seele zu vertrauen. 

Wir müssen durch ausprobieren, hinfallen, Fehler machen, nochmal versuchen ... Try and Error ... einfach lernen unsere Gefühle richtig zu deuten.

Und der beste Tipp ist dabei herauszufinden, was das eigene Herz zum Singen bringt.

Wann verlieren wir jedes Gefühl für Zeit und Raum?
Was macht einfach nur Spaß?
Wobei fühlen wir uns jung und sicher?
Was zieht unsere Mundwinkel nach oben?
Was fühlt sich einfach warm, gut und richtig an?

Finde es heraus! 

Spiel mal ein bisschen mit den Senderfrequenzen!

Und dann trau dich vor ... immer ein kleines bisschen weiter!

Und dann wenn du die richtige Frequenz erwischt hast ....  
MERK DIR DIESES GEFÜHL!

Merke es dir gut, denn genau so fühlt es sich an, wenn du auf dem richtige Weg zum Licht bist.

Alles was sich nicht so anfühlt, führt dich wieder in die Dunkelheit zurück!

Woher weiß so ein kleines Samenkorn im Frühjahr eigentlich in welche Richtung es wachsen soll? Wenn es die Augen aufmacht ist doch um es herum alles dunkel. 

Das ist bei uns genauso, wenn wir beginnen aus der Trance in die uns das Ego gelockt hat aufzuwachen. Egal wo wir hin blicken scheint diese Welt ein dunkler gefährlicher Ort zu sein.

Doch das kleine Samenkorn kennt die Antwort. Es folgt der Wärme der Sonne, die es zu sich nach oben lockt. Immer schön da lang, wo es warm ist!
Die LIEBE GOTTES ist unsere Sonne, die uns auf die richtige Fährte lockt und unser Herz ist der Kompass, der uns auf Kurs hält.
 Also lass deinen Fridolin reden ... er hat doch eh keine Ahnung wo es lang geht! Lass zu, dass deine Seele dich führt. 

Öffne dich für die Frequenz auf der dein Radio Heartbeat sendet und lerne die Sprache deiner Gefühle verstehen.





Lachen ist die beste Medizin

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Über sich selbst, die eigenen Fehler und das Leben an sich, herzhaft zu lachen, ist der schnellste Weg das Ego vom Thron zu schubsen.

Erst wenn unser kleines Ich nicht mehr weiß, was richtig und was falsch ist, wird es aufgeben und sich an die KRAFT wenden, die wirklich die Macht hat unsere Wunden zu heilen.


Die Vernunf  ist nicht die Instanz der Heilung. Zu wissen warum wir alte Verletzungen in uns tragen reicht alleine nicht aus um diese auch zu heilen. 

Der Verstand verteilt gerne Pflaster und sagt, "Schau ich weiß jetzt warum du so bist! Das liegt an den Traumata deiner Kindheit. Deine Eltern haben Fehler gemacht, dein Umfeld hat dich nicht gefördert, du durftest nicht über deinen toten Hamster weinen! Das ist der Grund warum du heute all diese Probleme hast!"

Tja und dann ... 

Nix, ... Pflaster druff und weitergemacht wie immer.

Doch unter dem Pflaster der Vernunft brodelt und gärt es manchmal noch jahrelang weiter.

Und dann heißt es ... "Aber ich weiß doch genau woran es liegt! Ich kenne die Ursachen meiner Probleme! Und trotzdem ... warum geht es mir nicht besser? Warum tut es so weh? Warum fühle ich mich so getrennt von Gott? Warum fühle ich mich so alleine und warum bin ich so traurig? Ich will doch nicht weinen ... nein, nein, nein ... wenn ich jetzt anfange zu weinen, dann höre ich niiiiiiie wieder auf!"

Manchmal müssen wir erst wieder lernen zu Lachen bis uns die Seiten stechen, bevor wir uns an die tiefen, traurigen Gefühle heranwagen. Bevor wir bereit werden vorsichtig an dem alten vergilbten Pflaster zu knibbeln und wahrzunehmen, dass die Wunde da drunter immer noch schwelt, dass das Verstehen doch nicht gereicht hat.

Mein Freund Jesus sagte mal:

"Werdet wieder wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich!"

Kinder lachen, Kinder weinen, schreien, toben und alles bis ins Extreme. Sie halten ihre Gefühle nicht zurück!

Unser kleines Ich (Fridolin) redet uns immer ein wie wir uns als Erwachsene zu verhalten haben.

"Stell dich nicht so an! Männer heulen nicht! Sei keine Zicke! Was sollen denn die Nachbarn denken!" usw. 

Wir haben das so von unseren Eltern gelernt, die diesen Schmerz von ihren Eltern erhalten haben. Und so wurde dieses lieblose Verhalten von einer Generation zur Nächsten weitergegeben.

Wenn wir lernen nicht immer auf dies "vernünftige" Stimme in uns zu hören, sondern uns gestatten öfter mal alle Fünfe gerade sein zu lassen und wieder rumzublödeln wie die Kinder, verliert das Ego immer mehr Macht über uns.

Und dann, irgendwann haben wir vielleicht auch den Mut all die Tränen zu weinen, die schon seit so langer Zeit geweint werden wollen. Haben wir den Mut, die Wut rauszulassen, deren Unterdrückung uns doch so viel Kraft kostet. Dann trauen wir uns all die dunklen Schatten ans Licht zu holen und zu rufen "Hier Papi, hier ist alles von mir! Du hast mich gemacht! Du kennst auch diese dunklen Seiten. Ich will sie nicht länger verstecken sondern dir geben damit du sie für mich heilst, denn du bist El Raffa, der Gott der Wunden heilen kann! Du kannst was ich nicht kann!"

Ja und angefangen hat all das veilleicht mit einem Lachen, denn nichts rappelt unser kleines Ego so sehr, wie die Tatsache, dass wir es nicht mehr ernst nehmenm, dass wir es auslachen und sagen:
 

"Nein, du bist nicht länger der König in meinem Leben. Du bist hier um mir zu dienen, aber nicht um mich zu beherrschen! Du bist der kleine Hofnarr der versucht alle zu täuschen und sich selber auf den Thron gesetzt hat. Aber nun habe ich dein wahres Wesen erkannt und lache, lache und lache. Denn ich bin ein KönigsKind, geboren um frei zu sein, geboren um IHN zu vertreten DER mich gesandt hat!"

In diesem Sinne, lasst uns ein Beispiel an den Kindern nehmen und ab und zu mal blödeln was das Zeug hält. Tun wir nicht immer so erwachsen, sondern haben den Mut einzugestehen, dass wir nicht immer alles wissen, nicht immer alles verstehen und nicht immer alles können. Aber, das wir das ja auch nicht brauchen, weil wir EINEN kennen DER all dies kann!

Liebe Grüße Mimi 






You love me

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Und hier das Lied zum Brief ...



Mein Kind... (ein Brief von deinem Papi) Nr. 2

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... wenn du doch nur wüsstest, wie sehr ich dich liebe!

Hättest du auch nur den Hauch einer Ahnung, welches Übermaß an Segen ich für dich vorgesehen habe und wie wunderbar und einzigartig ich dich erschaffen habe, du würdest voller Freude und Zuversicht einen anderen Weg durch dein Leben wählen.

Wenn du dich auch nur für einen einzigen Moment durch meine Augen sehen könntest, du würdest nie mehr an dir zweifeln. So vieles von mir liegt in dir verborgen und wartet nur darauf, dass du es entdeckst und annimmst.

Wenn du dich entscheidest, dein Erbe anzutreten, will ich dich lehren, was es wirklich bedeutet, mein Kind zu sein. Ich habe dich nach meinem Ebenbild erschaffen. Ich kenne dich in- und auswendig und es gibt nichts – aber auch rein gar nichts - was mir an dir missfällt.

Glaube nicht den Stimmen, die dir einreden wollen, du seist nicht gut genug, nicht schön genug, nicht stark genug, nicht reich genug, nicht ehrlich, tapfer oder klug genug. Egal, ob diese Stimmen von außen oder von innen kommen!

Für mich bist du immer gut genug!

Dein Leben ist für mich wie ein Theaterstück und du bist meine Heldin, mein Held! Auch wenn dein Ego (Fridolin) ständig versucht, sich ins Rampenlicht zu drängen, ich habe nur Augen für dich!

Denn ich bin es, der dort  - für dich scheinbar unsichtbar - in der Dunkelheit des Theatersaales sitzt und voller Liebe jeden deiner Schritte verfolgt.

Ganz egal, ob dein Fridolin gerade den glorreichen Helden oder die tragische Diva gibt– ich sehe nur dich, mein Liebling!


Nichts, was dein Ego versucht, kann meinen Blick auch nur für eine Sekunde von dir ablenken. Ich sehe durch seine Täuschungen hindurch direkt zu dir, meinem unendlich geliebten Kind.

Wisse, ich bin dein allergrößter Fan.

Sind deine Schritte auch noch so klein und zaghaft, stolz werde ich jubeln:

„Seht nur – das dort auf der Bühne, das ist mein Kind! Dies ist meine Tochter und sie versucht ihre ersten Schritte ganz alleine. Ich weiß, sie kann alles erreichen, was sie sich vorgenommen hat. Eines Tages wird sie nicht nur gehen, sie wird rennen und springen! Ist sie nicht wunderbar! Und dort, das ist mein Sohn, er ist hingefallen, doch schaut nur, was er für ein Überwinder ist, er steht wieder auf und versucht es noch einmal! Kann ein Vater stolzer sein als ich!!“

Nein, mein Schatz, du brauchst mir nichts zu beweisen. Du brauchst nicht erst ein besserer Mensch zu werden, damit ich dich liebe! Du brauchst nicht auf Knien zu mir zu rutschen, wenn du Fehler gemacht hast. Ich verlange nicht von dir, dass du dich selber geißelst und bestrafst.

Bitte komm einfach zu mir, so wie du bist. Ich will dir deine Krone zurückgeben, die du ohne es zu merken, verloren hast.

Ich möchte, dass alle sehen können, was für ein wunderbares Kind du bist und wie viel Freude ich an dir habe.

Ich will meinen unendlichen Segen über dich ausschütten, damit du - stellvertretend für mich -  all jenen ein Segen sein kannst, die den Weg zu mir noch nicht zurückgefunden haben.

In LIEBE dein PAPI