Zu Weihnachten nur das Beste

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Vergiss doch mal für einen Augenblick den ganzen Weihnachtsstress und erinnere dich worum es wirklich geht!

Um die LIEBE!


Um Dich!


Gottes wundervollste Schöpfung.


Papa's Lieblingskind


Für Dich kam ER auf diese Erde, ging durch all die Leiden und setzte ein Zeichen, das so unglaublich war, dass wir uns heute noch daran erinnern.

Du bist das größte Geschenk an diese Welt! 


Du und die LIEBE die in dir schlummert! 


Schenke einfach weiter was du von IHM geschenkt bekommen hast. 
Wenn du SEINE LIEBE in dir spürst und weiter gibst wird dieses Weihnachten zu einem der Schönsten das du je erlebt hast.

Von ganzem Herzen wünsche ich dir und deinen LIEBEN

Ein frohes Weihnachtsfest.
Deine Mimi 

Heute lege ich meine Waffen nieder

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Wie re-agierst du, wenn du das Gefühl hast ein anderer versteht dich falsch?
Wie re-agierst du, wenn du das Gefühl hast jemand greift dich an?
Wie re-agierst du, wenn du das Gefühl hast du wirst ungerecht behandelt?

Kannst du es ertragen dich NICHT zu wehren?
Kannst du wahrnehmen, dass dies alles NICHTS mit dir zu tun hat?
Kannst du glauben, dass es NICHTS gibt, dass du rechtfertigen, klar stellen oder verteidigen muss, weil NICHTS von alledem dich wirklich bedroht.

Der Andere war einfach nur nicht deiner MEINung. Er erfährt das Leben einfach nur vollkommen anders als du, hat andere Erfahrungen gemacht und seine Realität deckt sich nur nicht mit dem was du als Realität erfährst. 

Kannst du sehen, dass der Andere deine Verteidigung, deine Rechtfertigung, deine Erklärung ja auch wieder als einen Angriff wahrnehmen kann und seinerseits zu seinen Waffen greifen wird um sich zu verteidigen.

Worte können tiefe Wunden schlagen. Willst du diesen unsäglichen Kampf wirklich weiter führen oder...

... hast du den Mut deine Hände sinken zu lassen und dich nicht zu verteidigen?
... hast du den Mut einfach zu schweigen und deinem Ego die Macht zu entziehen?
... hast du den Mut auch deine andere Wange hin zu halten?
... hast du den Mut der LIEBE zu folgen?


"Heute will ich mich trauen, meine Waffen und meine Rüstung abzulegen.
Ich werde versuchen mich weder zu verteidigen noch zu rechtfertigen, denn das könnte vom anderen wieder als neuer Angriff empfunden werden."

"Lieber Gott, 
bitte steh mir bei, 
dass ich mich wirklich traue
wehrlos zu bleiben, 
egal wie stark der Sturm um mich herum auch tobt.
Ich will in DIR ruhen und vertrauen."

Willst du dein Problem wirklich behalten?

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Kennst du das?

Du hast ein Problem und findest einfach keine Lösung dafür. Wie du es auch drehst und wendest, es will sich nicht lösen. Du hast alles ausprobiert. Du bist links herum nicht weitergekommen, dann hast du es eben rechts herum versucht, aber das hat auch nicht geklappt. Du hast es sogar "oben drüber" und "unten drunter" versucht, aber nix hat funktioniert.

JETZT ist der Zeitpunkt gekommen ein Problem einfach mal los zu lassen und zu vertrauen.

Einfach die Hände aufmachen und loslassen.

Nichts mehr tun, nichts mehr versuchen, nicht mehr darüber nachdenken, einfach loslassen!

Ich weiß, das klingt einfacher als es sich im wahren Leben anfühlt. Aber wenn wir Menschen mit unserem Latein am Ende sind, bedeutet das nicht, dass es keine Lösung gibt. Wir können sie von unserem derzeitigen Standpunkt aus eben nur nicht sehen. Das ist alles.

Wir brauchen jetzt ein bisschen Abstand. Damit wir irgendwann mit einem neuen, frischen Blick wieder hinschauen können. Und dann, ganz plötzlich werden wir feststellen es hat sich tatsächlich etwas verändert und da ist eine ja eine neue Türe die wir vorher gar nicht gesehen haben.

Und dann ist alles ganz einfach, was vorher so schwer und unlösbar erschien.

Verbissen an einem Problem festzuhalten bedeutet ja auch, dass deine Hände fest geschlossen sind. Und geschlossenen Hände können nun einmal nichts empfangen.

Also, wenn du nicht mehr weiter weißt, dann hab Vertrauen, lasse los, öffne deine Hände und lass dich mit der Lösung beschenken.

Du hast immer die Wahl: 
Du kannst an deinem Problem festhalten und es behalten oder du lässt es los und machst dich bereit eine Lösung zu empfangen!

Probiere es selber aus. Du wirst sehen es funktioniert.


Nimm das Leben an!

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ein Artikel von Joan de Groot


Komisch, Heute Früh wachte ich auf und hatte zum ersten Mal seit Monaten, richtig gut geschlafen. Was für ein Unterschied! Ich war sofort Hellwach, voller Energie. Die Runde mit dem Hund war beschwingt, ich joggte um die Pinakotheken, atmete die kalte, frische Luft tief ein und spürte wie das Leben durch mein Körper pulsierte.  Aaah!

Das sollte doch den normal-Zustand sein! Und warum ist es das so oft nicht?
Warum schlafe ich in letzter Zeit so schlecht? Warum drängen sich meine  Wehwehchen sosehr im Vordergrund:  von verspannte Schultern, über Müdigkeit, schlechter Schlaf  bis zu Hitzewallungen, schlechtes Sehen oder steife Knien beim Treppensteigen … manchmal komme ich mir vor wie meine eigenen Oma!

Und dann, ohne sichtbarer Grund ist alles dieser Morgen wie weggeblasen. Pure Energie, ein klarer Kopf. Das Denken strömt, die Ideen sprudeln, die Konzentration ist da.


Gestern las ich das 85% der Menschen meinen das sie ihre Essgewohnheiten umstellen sollten. Ich denke das auch immer.  Wenn ich es jetzt schaffe Vegan zu essen, mir Morgens nur von Grünen Smoothies zu ernähren, sowieso Zucker aus zu merzen, die bösen Kohlenhydraten zu bändigen, nur noch hochwertige pflanzliche Bio-lebensmittel  zu besorgen … dann wäre mein Geldbeutel zwar extrem dünn nach einer Woche, aber mein Körper wäre Fit und Leistungsfähig, denke ich dann. Außerdem würde ich mühelos abnehmen und  mich fühlen wie 28 statt 58.
Das versprechen mir die Vegan- For -Youth-Fit-Free-Forever-Gurus.

Nur, ich weiß nicht so recht warum es mich nicht wirklich überzeugt ….

Und dann sind da die andere die Wahnsinnsvitaminmineralvitalpräparate vertreiben. Sie versprechen mir ewige Jugend, Vitalität ohne Ende wenn ich jetzt endlich mal einen Darmdetox machen und Stoffwechselankürbelungspillen einwerfen würde. Außerdem brauche ich dringend Vitamin D wegen fehlenden Sonnenscheins und sowieso bin ich schon halbtot -  nur wusste ich das noch nicht – weil ich zu wenig Antioxidantien, Chlorophyll, Kolloidale Mineralien, Spurenelemente und Essentielle Fettsäure zu mir nehme.

Mein Gott, stöhne ich, wie kann es sein das ich überhaupt noch lebe??? Oder sollte ich sagen: Danke Gott DAS ich noch lebe! Vielleicht haben all diese Wunderstoffen und Diäten doch nicht so viel Einfluss wie ich mir denke. Vielleicht hat es ganz andere Gründe, das ich mich Heute so Energiegeladen und Fit fühle. 

Stimmt, es ist bestimmt meine Astrologische Konstellation!
Ich habe doch Sonne im 20. Haus und Jupiter mit Saturn und Merkur im Triagon, das steht außerdem diametral gegenüber das Quadrat von Mars und die andere die ich jetzt vergessen habe.  Kein Wunder das es mir so gut geht.
Pff, bin ich erleichtert. Ich habe einen Grund gefunden. Nur blöd das ich diese Sternkonstellation weder festhalten noch steuern kann. Too bad!

Ich würde so gern wissen was ich essen, tun und lassen sollte damit ich mich immer so fühlen könnte wie jetzt! Ich wünsche mir das ich die Sternen und Planeten in meinem  Tag, in meinem Schicksal so steuern könnte das ich immer gut drauf bin, wunderbar schlafe und wilden Sex haben kann. Immer!


Aha …     höre ich es leise in mir tönen.
Was?   Frage ich
Mmm, entschuldige aber willst du vielleicht wissen woran es liegt das du dich so fühlst wie du dich fühlst. Meistens. Außer Heute?
Und wie!!! Sofort! Ja, bitte gib’s mir
Na ja Schätzelein, weil du lebst.
??????
Und Leben heißt: Up and Down, Tag und Nacht, Innen und Außen. Das wolltest du doch so?
Oh Gott …
Ja, ich höre…
Ich habe da noch eine Frage !
Ja?
Warum kann es nicht immer so bleiben wie jetzt?
Wie ist es jetzt?
Ich bin so „in“ mich, ich fühle das Leben vibrieren und pulsieren in meinen Fingern, mein Kopf ist klar, meine Gedanken strömen, ich bin so lebendig.
Ja, das kann so gehen.  Das ist eine Möglichkeit. Es kommt  einfach auf dich zu, es ist da und du brauchst es nur annehmen. Genieße es dann auch. Nehme das Geschenk an. Mit jedem Atemzug kannst du es inhalieren und die Freude daran spüren. Die Freude an dem Geschenk das Leben heißt. Das dir jeden Tag neu gegeben wird. Nur das Heute, Heute  es dir Bewusst geworden ist.
Aaah so einfach ist das?
Ja.
Okay, dann mach ich das und genieße ich den Tag, und dieses Gefühl und bin einfach Dankbar.
Schön, ich freue mich.
Danke! Danke für den Tag, danke für das Geschenk meines Lebens und danke dass ich es alles spüren darf und spüren kann:  die Ups, die Downs, das pralle Leben! Und das ich ein Menschenkind sein darf hier auf Erden. Es ist meins, mit allem was ist. Danke dafür!
Ich hab dich lieb.
Ich dich auch!


Aus dem Herzen malen: die Kunst von Ulrike Hirsch.

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Ein Interview von Joan de Groot

Gefühle zeigen erlaubt!
Eines Tages sah ich das kunterbunte Cover von Kerstin Werners  Buch „Gefühle zeigen erlaubt“ und ich musste einfach lachen!  Die Zeichnung traf mich mitten ins Herz.  
So wie das ist wenn man etwas Neues entdeckt,  dauerte es nicht lange oder ich sah immer wieder  Zeichnungen in der gleichen Art auf meine Facebook Timeline vorbeiziehen. Alle fand ich großartig. Alle hatten den gleichen Effekt auf mich: ich fühlte Freude und immer auch Rührung.  Langsam wurde ich neugierig. Wer steckte hinter diesen wundervollen Bildern?

Na ja, Facebook ist dazu da solche Sachen zu entdecken und so fand ich die Seite von Ulrike Hirsch. Malerei, Grafik, Musik, steht ganz nüchtern  neben ihr Profilbild. Nachdem ich mir auf ihre Website ihre Bilder angeschaut  und mir einige ihre Musikfilmchen bei Youtube angehört hatte, spürte ich: diese Frau tut einfach ganz genau wozu sie geboren ist. Und das mit Leidenschaft, Leichtigkeit und viel, viel Liebe!
 
Sonnenherz


Die Journalistin  in mir wachte auf  und wollte über Ulrike Hirsch schreiben. Ich liebe es einfach Menschen zu finden die wirklich ihre Berufung leben. Es gibt davon leider nicht so wirklich viele. Und vor allem nicht genug Frauen die sich trauen!

Grund genug Ulrike zu kontaktieren und mit ihr ein Termin für ein Telefon-Interview aus zu machen. Und so lernten wir uns kennen. Es war von Anfang an nur toll mit dieser Frau zu sprechen. Ich fühlte einen unsichtbaren Band, ein tiefes Verstehen von ihrer Kunst und von ihrem Wesen.

Ulrike Hirsch ist für mich eine kompromisslos ehrliche Künstlerin. Die ihre Arbeit nachgeht in aller Ruhe, mit viel Humor und Liebe für alles was sie da zu stellen vermag. Sie hat es geschafft wovon viele Künstler nur träumen können:  das zu tun wofür sie brennt und woran sie glaubt.
Sie illustriert, sie malt, ist Grafikerin und sogar auch Musikerin. Und das Beste dabei ist: sie kann davon leben!

Ihre Kunst ist spielerisch bunt, lustig, leichtfüßig, märchenhaft und fast kindlich naiv. Aber die Einfachheit täuscht. Dahinter steckt unendlich viel mühsame  Arbeit, eine starke Disziplin, viele mutige Ideen, sogar eine große Vision.

Ulrike erzählt:  „Als Kind habe ich immer schon gemalt, auch Figuren erfunden und Geschichten illustriert. Ich hatte das große Glück in einer Familie geboren zu sein die mich darin vollkommen frei ließ und  unterstütze in meinem Wunsch an der Kunst-Akademie weiter zu lernen. Auch meine Kunst- und Musiklehrer haben mich gefördert und beschützt. Sie glaubten an meinen Fähigkeiten.“
 
Geliebtes Kind 

„So began ich an der Akademie. Und da war dann alles auf einmal ganz anders. Ich kam in Berührung mit Ablehnung von meiner Arbeit und meiner Person. Meine Bilderwelt wurde kritisiert, sie wäre zu einfach, zu kindlich, zu farbenfroh und vor allem zu spirituell.“

Ulrike ist in Ostdeutschland aufgewachsen und hatte schon als Kind ein ganz natürliches, ungezwungenes Verhältnis zur Spiritualität. Später gehörte Beten, Gespräche über Glauben und Gott einfach dazu. Sie verarbeitete diese Impulse in ihre Kunst und fand  ihre eigene Wege darin.

„Ich konnte mit soviel Ablehnung gar nicht umgehen“, sagt sie jetzt, „ ich war noch so jung und unreif.  Es hat mich einfach umgehauen.“
„Nach zwei Jahren wollte ich das Studium abbrechen. Ich packte mein Rucksack und zog nach Schottland. Aber meine ganze Probleme hatte ich anscheinend in meinem Rucksack mit eingepackt“, lacht sie, „und so entschied ich mich, wieder zurück zu kehren und weiter zu machen an der Akademie. Ich lernte den Kritik aus zu halten, durch den Schmerz hindurch zu gehen, weiter zu arbeiten und zu mir und meine Arbeit zu stehen, auch wenn alle andere dagegen sind.“


Abschied und Willkommen

Das hat sich gelohnt. Ulrike besteht Ihr Studium, und lernt nach vier Jahren, in ihre Abschlussarbeit absolut an sich zu glauben und keine Kompromisse ein zu gehen.
„ Und DAS, lacht sie, war mein eigentliches Diplom! An mich glauben!“

Nach dem Studium zieht sie sich zurück und malt und malt und malt. Ganz intuitiv. Sie malt sich einfach ihr Schmerz, alle Belastungen, die unverarbeitete Gefühle aus sich raus. Bis sie sich wie geläutert fühlt. Und leer. So hat sie sich selber heil gemalt. Ein ganzes Jahr lang ist sie hauptsächlich damit beschäftigt. Es wird die Grundlage werden für ihre spätere Arbeit in ihre Workshops mit Intuitive Malerei. „ Ich vermittle in meinen Seminaren keine Methode“, erklärt Ulrike, „sondern das was ich da selber erleben dürfte: meine Gefühle Ausdruck zu geben. Einfach alles zuzulassen was sowieso da ist!“

„Wo fühlst du dich spirituell zuhause?“, frage ich sie.
„ Ich habe lange Erfahrungen mit intensiven Meditationen, auch Yoga, Stimmarbeit, habe eine Zeit verbracht in einem Italienischen Kloster, und dadurch viel über das Christentum und seine Begrenzungen entdeckt.  Alles was mir über den Weg lief habe ich ausprobiert: Schamanismus, Kabbala, egal was es war. Ich habe immer versucht die Essenz aus allem raus zu suchen und sagte mir: ich öffne mich und verlass mich einfach auf meinem Herzen.“
 „ Zu dem Vater-Gott habe ich eine innige Beziehung. Gott als einen liebenden Vater erleben zu dürfen ist mir sehr wichtig. Aber ebenso wichtig ist mir den Alles-umfassenden, formlosen Begriff des Eins-mit-Allem-Sein. Ich mag Beides. Geliebt zu werden wie ein Kind und auf zu gehen in das pure Sein. Das Grenzenlose.“

Genau diese ehrliche und tiefe Auseinandersetzung mit dem Göttlichen, finde ich zurück in Ulrikes Arbeiten. Darum berühren die Bilder so tief. Sie sind archaisch in ihre Einfachheit.

Aufstiegsbild

War es dann so leicht für Ulrike? Einfach zu malen und gleich davon leben zu können?
Nein, das Leben war nicht immer einfach für sie und ein Zuckerschlecken erst recht nicht. Sie hat sich jahrelang durchgekämpft mit viel Fleiß und Disziplin um ihren Weg zu finden und zu gehen. Unterricht geben, in Gesang, Gitarre, Malen, allerhand grafische Aufträge annehmen … es gehörte alles dazu.
„Langsam wurde die Situation so dass es auch finanziell aufwärts ging“, erinnert sich Ulrike, „ und seit 2004 ist alles ganz natürlich weiter gewachsen, wurde es immer mehr, bis ich genug Arbeit hatte und auch davon leben konnte.“

Die Musik ist auch noch ein leidenschaftliches Hobby, aber ihr Geld verdient Ulrike hauptsächlich durch ihre vielseitigen Auftragswerke,  die Seminare in Intuitives Malen und ihr Online-Verkauf.

Was sie am allerliebsten mag? „Meine Bilder zu malen, meine Lieder zu singen und den Menschen bei zu bringen das gleiche zu tun: ihre eigene Bilder zu malen, ihren eigenen Lieder zu singen.“ „Tue das was du liebst, sag ich den Menschen, fühle in dir was da ist, was du die Welt geben kannst und was deine Gabe ist.“
„Und dann: geh hin und MACH es, weil es dich erfüllen wird. „

„Nimm dich dabei aber im Arm, mach es ganz liebevoll. Hab dich lieb. Erkenne dich an. Und vergesse nie: es geht nicht nur darum etwas mit Liebe zu tun, sondern auch mit einer absoluter innerer Verpflichtung dir selber gegenüber. Es gehören ein starker Willen und viel Ausdauer dazu! Und es gibt da keine „Shortcuts“!“

Ich sehe immer wieder den vor allem spirituell beschäftigten Menschen wie Bäume mit einer ausgeprägte Krone aber schwache Wurzeln. Die ganz banale, materielle  Dinge im Leben gehören aber genauso dazu: Buchhaltung, Marketing, Umgang mit den Finanzen, das brauchst du alles wenn du selbständig etwas schaffen willst. „

Eine wunderbare Frau, die Ulrike Hirsch und eine begnadigte Künstlerin. Ihre Kunst spiegelt wieder was sie zum Schluss noch gesagt hat: „Vertraue das Leben und lass dich fallen. Dann geht es aufwärts!“

Ich bin mir sicher: in Ulrike Hirsch stecken noch so viele wundervollen Bilder die gemalt werden wollen! Danke Ulrike, für deine großartigen, inspirierende Bilder und deine genauso inspirierende Worte. Ich freue mich schon auf unsere „Live“-Begegnung, die bestimmt kommt!

Wundervolle Menschheit





Weihnachten oder 1000 Tode sterben?

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Bäume in Winter, schöner als jeder Weihnachtsbaum, hier bei der Ludwigskirche in München





























Liebe Leser!
Mein Post „Weihnachten? Nein, Danke!“ hat sehr viel Reaktion ausgelöst. Darüber freue ich mich. Letztendlich wird ein Blog nur lebendig durch seinen Leser und wenn ich mit meinen Beiträgen Resonanz aufrufe, dann ist das gut. Es geht mir nicht darum das ihr meiner Meinung teilt oder das ihr alles so toll findet was ich schreibe. Im Gegenteil, ich rüttele gerne auf und schüttele mal wach. Mich selbst inklusive!
In weitere Artikel werde ich das Thema vertiefen und aufschlüsseln und sag euch dabei vielleicht nur: urteile nicht zu schnell, es kommen noch einige Überraschungen auf euch zu!

Die goldene Birke, schöner wie jeder Weihnachtsbaum!





Gerne will ich hier ein Brief von Dani aufgreifen, sie schreibt mir folgendes:

Liebe Joan,

dein Blogeintrag hat mich sehr berührt. Du fragst dich, was passiert, wenn du Weihnachten ausfallen lässt. Eines wird auf jeden Fall passieren: Deine Kinder werden dieses Weihnachten nie vergessen. Ich weiß nicht, wie alt Deine Kinder sind, aber ich meine mich an einen Eintrag von Dir zu erinnern, dass du auch eine 15 bis 16-jährige Tochter hast?
Es ist auch egal ob 15 oder 25, was ist Weihnachten ohne die Mama. Meine Töchter sind 16 und 22 und freuen sich schon wie verrückt auf die Weihnachtszeit. Bei uns muss dann alles sein wie immer, d. h. mein Mann sucht mit der ältesten Tochter den Weihnachtsbaum aus und ich und meine jüngste Tochter meckern, wie blöd der Baum doch ist und versuchen ihn dann so zu schmücken, dass er schön ist. Wir meckern auch bei schönen Bäumen, weil das muss so sein, das war immer so.

Hast Du Dir mal überlegt, dass Du Weihnachten für Deine Kinder bist? Wer macht die tollsten Plätzchen, wer hat für und mit uns gebastelt, gesungen und gebacken? Die Mama! Du wirst auf jeden Fall dieses Jahr ein paar Menschen fehlen, für die du Weihnachten bist. Denn Weihnachten ohne all die lieben Menschen um uns ist nicht Weihnachten.
Und wenn allein die Trennung und der Schmerz darüber dein Grund dafür ist, Weihnachten ausfallen zu lassen, so überlege dir doch in Liebe für deine Kinder, ob du nicht ein Weihnachten mit neuen Ritualen schaffst, halt für die Zeit danach, aber ganz ausfallen lassen, meinst Du es macht dich glücklich?

Ich wünsche Dir von ganzen Herzen eine gute Zeit und bin gespannt auf Deine Berichte.


LG Dani


Weihnachtskugeln am Rosenstrauch
Liebe Dani,

deine Antwort hat mich sehr berührt. Vielen Dank dafür! Etwas Schöneres kann eigentlich über das Weihnachtsfest in der Familie nicht geschrieben werden und es ist so wahr.
Bei deinem Satz „ Hast Du Dir mal überlegt, dass du Weihnachten für Deine Kinder bist?“ kamen mir dann die Tränen. Dani, ich habe es noch nie so gesehen aber du hast so was von Recht! Die Mutter ist Weihnachten. Und ich war es lange, lange Jahren für meine Kinder.

Meine Tochter wird in ein paar Tage 17 und mein Sohn ist jetzt 21 Jahr geworden. Wir sind Zusammen in den letzten 2 Jahre durch eine sehr aufrüttelnde und oft schmerzvolle, aber gleichzeitig auch sehr schöne und intensive, Zeit gegangen. Ungefähr um dieser Zeit in 2011 habe ich nach 22 Ehejahren den Vater meiner Kindern und mein Mann verlassen, ganz Bewusst und trotzdem sehr überraschend.

Alles hat sich dadurch verändert. Kein Stein ist auf dem anderen geblieben. Das Leben meiner Kinder wurde zutiefst aufgerüttelt und verändert durch meine Entscheidung. Und weil es kein Familienfest gibt das so emotional ist und so unter die Haut geht als das Weihnachtsfest, wühlten die letzten zwei Feste so richtig auf.

Kerstmis 2011 bin ich mit den Kindern zu meiner Familie gefahren. Wir fühlten uns geborgen und sicher und wir waren alle drei erleichtert nicht konfrontiert zu werden mit lieb-gewonnen Traditionen und Ritualen. Ich hatte nachher das Gefühl, die Weihnachtsklippe sehr erfolgreich umschifft zu haben. Es war wie eine kurze Verschnaufpause in eine extrem turbulente Zeit.

Letztes Jahr Weihnachten war dann die Zeit gekommen das Fest frisch und frei zu begehen in unseren neuen Lebensumständen. Wir hatten ein fröhliches, leichtes und unkompliziertes Fest!
Aber es war doch nicht "wirklich" Weihnachten für mich. Weil ich einfach nicht wusste wie ich Weihnachten feiern wollte. Ich hatte mich zwar neu "erfunden" aber alles war offen, roh und unfertig. 

Kleine Kinder machen es einem leicht, Rituale zu etablieren die zu Tradition werden können. Wie schreibst du so schön: "das muss so sein, das war schon immer so!" Aber bei mir ist nichts mehr so wie es mal war. Und ich will auch gar nicht mehr anknüpfen an dem Alten. 

Es ist unglaublich wie groß das Bedürfnis vieler Menschen nach Regeln und Rezepte ist, vor allem zu Weihnachten!


In meiner neue Familienzusammensetzung befreie ich mich gerade von jeglicher Erwartung, jegliches Gefühl das etwas sein muss. Wir müssen gar nichts. Aber wir dürfen dafür alles. Wir dürfen unser Fest neu erfinden und wie das aussehen wird, darüber werde ich dann berichten.

Erstmals will ich alles verabschieden was ich mal gekannt habe: die Gewohnheiten und Traditionen in meiner Familie, ohne Glauben. Dann will ich mich aber genauso entfernen von den Ritualen eines Weihnachtsfestes die gewurzelt sind in eine deutsche, sehr traditionell-christliche Familie. Ich bilde gewiss keine traditionelle Familie mehr. Mein Glauben aber steht wie ein Fels. Und aus diesem Glauben schöpfe ich Kraft und Hoffnung. Ich will Neue Wege finden Weihnachten zu begehen.

Oder soll ich vielleicht sagen: ich möchte auch von dem Spirit, den Geist von Weihnachten, gefunden werden! Gefunden von neuen Impulsen die aus Liebe, Andacht und aufmerksame Wahrnehmung der Situation heraus entstehen. Und dann "schaun mer mal" ! Ich jedenfalls, freue mich darauf. Es fühlt sich ungemein befreiend und leicht an und wirklich spannend. Das ist jetzt mein Weihnachtsabenteuer. Und mehr verrate ich jetzt noch nicht.

Danke für deine liebe, einfühlsame Worte Dani, sie haben mir sehr gut getan!


Liebe Grüße von Joan



Andrea Adams-Frey fasst diese Ungewissheit und ihre Antwort darauf für mich wunderbar zusammen in ihrem Lied: "1000 Tode"


Weihnachten? Nein, Danke! - by Joan de Groot

Kommentare:
Liebe Leser, 

Ich freue mich jetzt auch auf Mimi's Blog meine Artikel veröffentlichen zu dürfen und bin gespannt auf euer Feedback und unseren Austausch!

November hat nicht mehr viele Tage. Bis Heilig Abend sind es noch 30 Nächte. In München öffnen die Weihnachtsmärkte. Alle Schaufenster in der Stadt sind Weihnachtlich dekoriert und überall glitzert die Festbeleuchtung. 


Die Briennerstrasse in Festbeleuchtung

Letzte Woche saß ich mit Käffchen, Hund und Zeitung auf der Couch und überlegte was ich alles vor Weihnachten erledigen müsste, wo wir hingehen würden zum feiern, ob die Kinder dann alle kommen und welche Geschenke ich noch aussuchen müsste. Dann das Festessen. Und den Adventskranz. Die Plätzchen ...  Und alles, aber wirklich alles in mir schrie: "Stopp! Ich will nicht. Lass mich aus dieser Zug springen, der zu schnell über die Schienen donnert. Ich will aussteigen. Ich mag dieses Jahr am liebsten KEIN Weihnachten feiern!"


Wittelsbacherplatz, Aufbau der Mittelalter-Weihnachtsmarkt

Augenblicklich machte sich Erleichterung und Frieden breit. Mein Gewissen ließ natürlich nicht gleich locker: "Darf ich so egoistisch sein? Einfach alles ausfallen lassen, bloß weil mir danach ist?"
Also wurde es zum Abendessen besprochen. 


Und ich machte erstaunliche Entdeckungen:

Seit ich in Deutschland lebe (24 Jahr) begehe ich Weihnachten so wie es mir hier gezeigt wurde. So wie ich rein-gewachsen bin. Zusammengesetzt aus den Erfahrungen und Erwartungen von meinem Deutschen Mann, von dem was mir Freunde, die Schule, die Medien hier beibrachten. Und etwas von meinen eigenen Traditionen fand dabei auch noch ein Plätzchen. 

Alles war dann sehr Deutsch eben. Adventskranz, Adventskalender, Plätzchen backen, Geschenke kaufen, Festmenü planen, Dekoration bedenken, Einkaufen, Organisieren, Einkaufen, basteln, Einkaufen, Kochen, Kochen, Backen, Backen, Weihnachtsbaum kaufen, Haus putzen, mit den Kindern basteln, die Kinder einkleiden, Kochen, Einkaufen, Geschenke verpacken, Weihnachtsbaum schmücken, Kochen, und dann am Heilig Abend ohne Hunger, meistens mit Bauchkrämpfe oder Kopfschmerzen das ganze Ritual von der Bescherung durchstehen. 

Weihnachtstisch im Kaufhaus
Am nächsten Tag in die Kirche gehen, Weihnachtsessen kochen, noch mehr kochen, backen, Verwandte begrüßen, endlich essen, an alles denken, nichts vergessen. Noch mehr Bescherung. Kleine Spaziergänge machen. Kaputt sein. Ruhe wollen, Hinlegen geht jetzt nicht. Noch mehr kochen. Kaffee, Tee, Kuchen, Plätzchen. Ich platze schon vor kugelrund satt sein. Ich kann nicht mehr. Küche putzen. Und dann ... ganz spät, nach Mitternacht vielleicht ein Stündchen wirkliches Weihnachten für mich alleine erleben. Bei einer Kerze sitzen. Der Duft des Baumes riechen, ein Glas Rotwein in der Hand aber jedes Jahr die gleiche Gedanke: "Warum tue ich mir das an?"


Kerstmis wurde in Holland anders gefeiert. Ich glaub, jetzt hat sich das auch verändert und ist es kommerzieller geworden. Aber als ich Kind war, war es ein schlichtes Fest. In meiner Familie spielte Glauben keine Rolle, wir gingen nicht in die Kirche. Aber es gab ein Weihnachtsbaum und vor allem kamen meine Cousinen, meine Oma, meine Tante und Onkel und es wurde ausgiebig gegessen, viel gespielt, endlos lange dürften wir wach bleiben. Es gab schöne Erzählungen, warmer Punsch und Kerstkrans (ein Blätterteiggebäck mit Marzipanrohmasse). Geschenken gab es keine, die hatten wir schon zu Sinterklaas bekommen (Nikolaus).


Sinterklaas kommt an in Scheveningen (Bild "Holland Tourismus")

Weihnachten war einfach warm, voller lachen, mit Familie, viel Spaß und Zeit für ausgiebige Wanderungen und stundenlanges Lesen. In meiner Erinnerung war es ein entspanntes Fest das einfach nur Freude gemacht hat.

In Deutschland angekommen fand ich die Begegnung mit dem Deutschen Weihnachtsfest spannend. Ich wollte  lernen das  genauso gut hin zu kriegen wie ich das bei meinen Freundinnen sah und mein Mann, seine Verwandten und später unsere Kinder eine große Freude zu machen. Plätzchen backen, Geschenke besorgen,  Advent feiern, Kochen, wochenlang mit Vorbereitungen beschäftigt sein ... das alles gehörte dazu. Ich machte tapfer mit.
die Weihnachtsmänner warten

Als die Kinder noch klein waren hatte diese Tradition ein besonderer Glanz und Heiligkeit. Nichts ist schöner als in großen, staunenden Kinderaugen zu schauen wenn sie das mit Kerzen beleuchtendes Weihnachtszimmer betreten. Und dafür nahm ich den ganzen Stress gerne im Kauf.

Jetzt habe ich mich getrennt von meinem Mann, und auch getrennt von festen Ideen über wie ein Weihnachtsfest aus zu sehen hat.
Meine Kinder können Weihnachten bei ihrem Vater feiern. Ich bin dann alleine mit Mimi und wir können machen was wir wollen.


Noch sind die Buden geschlossen

Alles ist frei. Alles ist möglich. und so habe ich für dieses Jahr nur ein Wunsch: lass Weihnachten mal ausfallen. Lass mich einfach spüren was passiert wenn ich kein Plätzchen backe, wenn ich keine Geschenke kaufe, wenn ich mich dem Sog und den Stress in der Stadt entziehe. Und dabei will ich spüren was passiert. Spüren und fotografieren und darüber schreiben. Einfach entdecken wie das ist.
Ich bin gespannt und freue mich auf dieses Abenteuer.


Ich habe keine Idee wo es hingeht. Und zeige nur das was mich berührt.


So wie dieses Bäumchen am Eisbach im Englischen Garten heute. 

So wie diese starke alte Eiche.

Und wie Advent und Weihnachten in den nächsten Wochen aussehen werden durch meine Kameralinse?



Ich werde da sein und berichten.


Viel Spaß dabei wünscht euch,


eure Joan



Joan de Groot wird Co-Autorin

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Ich freue mich, das Joan künftig meinen Blog mit ihren tollen Beiträgen bereichern wird. 

Vielleicht kennt ihr sie schon durch ihren Blog "Pfiffig kochen mit Joan" in dem sie auf ihre einmalige, lustige, niederländische Art Lust auf's Kochen mit dem Thermomix macht. 

Doch Joan kann und will über mehr Themen schreiben und ich habe sie eingeladen einige ihrer Gedanken hier auf meinem Blog zu veröffentlichen. Sie hat im Vorfeld bereits sehr interessante Interviews mit Menschen geführt, die voller Vertrauen und Lebensfreude den Weg ihres Herzens gehen und ich kann es kaum erwarten ihren Beitrag über die Künstlerin Ulrike Hirsch zu lesen.

Aber los geht es heute mit ihrem ersten Artikel aus der Reihe "Dieses Jahr schaue ich mal ganz anders auf Weihnachten!"


Ich wünsche uns allen viel Spaß mit Joans Beiträgen und freue mich auf einen interessanten Austausch mit euch.

Liebe Grüße eure Mimi 

Winterzeit ist Ruhezeit

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Derzeit gehen mir so viele neue Ideen und Projekte durch den Kopf, dass ich mir eine kleine Auszeit gönne. Manches braucht einfach Zeit und Ruhe um richtig reifen zu können. Darum erlaube ich mir mit dem Rhythmus der Jahreszeit zu gehen und lasse es gerade ganz ruhig angehen. Nix tun ist so herrlich und nahrhaft für die Seele.

Wenn es draußen kalt, trüb und nebelig ist verkrieche ich mich mit einer heißen Schokolade auf die Couch und erlaube mir einfach nur faul zu sein. Und da die ganze Familie beschlossen hat den Weihnachtsstress ausfallen zu lassen, lege ich genussvoll die Füße hoch und verschwende keinen einzigen Gedanken an Geschenke und sonstige Vorbereitungen.

Wir werden ganz entspannt die Weihnachstmärkte genießen und freuen uns gemeinsam auf eine vollkommen entspannte Heilige und wirklich Stille Nacht. 

Und so wünsche ich auch dir, eine wundervoll entspannte Winter und Weihnachstzeit. Wie auch immer du diese Zeit begehen wirst, verliere den wahren Sinn dieses Festes nicht aus den Augen. Und erfreue dich wieder und wieder an dem größten aller Geschenke, dass es in keinem Geschäft und für kein Geld der Welt zu kaufen gibt.

In diesem Sinne hebe ich meinen Schoki-Becher und proste dir fröhlich zu "Auf die LIEBE!"

Hab einfach Spaß

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Mach so oft es geht einfach was dir Spaß macht.
Pfeif drauf was andere darüber denken könnten.
Mach es einfach. Egal ob du es schon kannst oder nicht. Tue es einfach!
Lebe! Genieße! Spiele! Spüre wie es sich anfühlt einfach nur zu leben!


Nutze diesen Tag! Mach ihn zu etwas Besonderem!
Und wenn du heute Abend zurückblickst wirst du lächelnd und zufrieden einschlafen und denken "Was für ein wundervoller Tag!"


In LIEBE deine Mimi

Umzug zur neuen Webseite

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So nun sind wir mit unserer Webseite endgültig umgezogen und alles erstrahlt in neuem Glanz. Zwar sind noch nicht alle Zimmer (Seite) fertig eingerichtet, aber es gibt schon ganz viel Neues zu entdecken.

Schau doch mal vorbei und stöber ein bisschen herum.
Liebe Grüße Mimi & Team



Ich will lieber lieben, als alles verstehen

1 Kommentar:

Nach fast 2 Jahren Pause hat mich das Podcast-Fieber wieder gepackt. Künftig möchte ich euch wieder öfter kleine, inspirierende Gedankenimpulse anbieten. Meine Podcast sind nie länger als 5 Minuten und ihr könnt sie auf meiner Webseite, bei audioboo, i-tunes oder anderen Podcast-Plattformen abonnieren.

Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß:




Zum Inhalt:
So viele Jahre war ich auf der Suche und habe versucht das Wesen Gottes und meine Beziehung zu IHM/IHRES zu verstehen. Doch je mehr ich lernte und studierte, desto verwirrter und unglücklicher wurde ich. Heute will ich es nicht mehr verstehen ... in diesem Podcast erfährst du warum.



Neue Webseite

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Meine Webseite erstrahlt in neuem Glanz und ich hoffe es gefällt euch. Der Blog hat auch sein Plätzchen dort gefunden. Ich habe mich dort für die "Magazin" Ansicht entschieden. Wenn ihr meinen Blog künftig direkt über meine Webseite lesen wollt, dann folgt einfach diesem Link.

Ich werde fleißig weiter an meiner Seite basteln, als schaut ruhig ab und zu mal vorbei, was es wieder Neues gibt. Langweilig wird es dort sicher nicht werden.

Liebe Grüße eure Mimi

Das Beste kommt ja noch

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Kennst du den Satz: 

"Lebe jeden Tag so, als wäre es dein Letzer!" 


Vor einigen Jahren begleitete ich eine Freundin auf ihrem letzten Weg treu bis zum Schluss und das Thema Sterben und Tod war allgegenwärtig. Wie wertvoll das Leben ist erkennen wir meist erst wenn wir mit dem Tod konfrontiert werden. 


Wie würdest du eigentlich deinen letzten Tag leben?


Das fragte ich mich damals auch, und als Anneliese, so hieß meine wundervolle Nachbarin, gegangen war beschloss ich diesen Satz ernst zu nehmen und tatsächlich so zu leben, als wäre jeder Tag mein Letzter.


Ich lies alles hinter mir, packte meine Koffer und meinen Hund und zog los. Vollkommen präsent im Hier und Jetzt machte ich mich auf den Weg das Leben für mich neu zu entdecken. Ich wollte die alten Grenzen nicht mehr akzeptieren, ich wollte mich nicht mehr klein halten, ich wollte mir selber keine Angst mehr machen, ich wollte keine Verpflichtungen mehr. Ich wollte einfach nur frei sein und meinem Herzen folgen.


Ich wollte nicht am Ende meines Lebens zurückblicken und denken "Oh mein Gott hätte ich doch nur...! Hätte ich mich doch getraut einfach loszuziehen, hätte ich doch nur auf meine Gaben vertraut, wäre ich doch nur den Weg meines Herzens gegangen, hätte ich doch nur der Sehnsucht in mir vertraut!"


Also stürzte ich mich ins Leben. Ich saugte es in mir auf, erweiterte meine Wahrnehmung so gut ich konnte um auch ja nichts zu verpassen. Vielleicht würde ich diesen Baum ja nie wieder sehen! Vielleicht würde ich nie wieder die Gelegenheit haben einem Freund zu sagen: "Ich liebe dich und finde dich einfach wunderbar!"


Jeden Morgen dachte ich "Wow, noch ein geschenkter Tag! Nutze ihn gut! mach was draus! Lass diese Chance nicht ungenutzt an dir vorüberziehen!" Und jeden Abend dachte ich: "Vielleicht wache ich morgen ja gar nicht mehr auf! Habe ich wirklich alles gemacht, alles gesagt, alles gefühlt, alles geliebt, so dass ich gehen kann?" Und nie lautete die Antwort "Ja, nun ist gut! Nun kann ich beruhigt gehen! Alles erledigt!"


Anstatt jeden Tag aufs Neue zu genießen, wurde ich seltsamerweise immer unruhiger. Und irgendwann wurde ich es leid, ständig darüber nachzudenken, dass dies nun vielleicht doch mein endgültig letzter Tag sein könnte. Mein kleines Ich (das ich ja, wie ihr wisst, Fridolin nenne) rebellierte!


So zu leben als wäre heute mein letzter Tag ist nämlich auf Dauer ganz schön anstrengend.


Und irgendwann dämmerte es mir auch warum das so ist!


Dieser Gedanke entstammt nicht der LIEBE, sondern nur unserer eigenen Angst vor dem Tod! Die LIEBE fürchtet den Tod nicht, denn sie weiß, dass er nicht unser Ende ist.


Die LIEBE sagt: "Mein Kind, geh spielen. Genieße dein Leben wie ein großes Abenteuer, aber fürchte dich nicht. Du brauchst nicht zu wissen, wann dein letzter Tag auf Erden gekommen ist. Es ist sogar besser wenn du es nicht weißt. Lauf los und spiele. Lebe, fühle, lache, weine und dann eines Tages kommst du Heim zu mir. Dann werde ich dich so sehr LIEBEN wie du es dir jetzt gar nicht vorstellen kannst. Du wirst in meiner LIEBE baden und alles wird so viel schöner sein als du ahnst. Mein Kind lebe nicht in Angst, dass dies dein letzter Tag auf Erden sein könnte. Lebe stattdessen in der absoluten Gewissheit, dass das Beste noch vor dir liegt! Du hast noch nicht einmal einen Bruchteil meiner Herrlichkeit erfahren. Freue dich mein Kind, freue dich auf jeden neuen Tag, der so noch nie da gewesen ist. Steh morgens auf in der absoluten Gewissheit: "Gottes allergrößte Geschenke liegen noch vor mir!" Egal wie alt du bist, egal ob gesund oder krank! Habe Vertrauen mein Kind! Ich bin da! Ich bin bei dir! Ich LIEBE dich! Und darum FÜRCHTE DICH NICHT!"


Seit dem lebe ich nicht mehr in dem Gedanken, dass dieser Tag mein letzter sein könnte. Ich lebe nach dem Motto "Das was ich bis heute erlebt habe, war ja erst der Anfang, denn das Beste kommt erst noch!"


Übrigens meine Freundin, die sich selber als Atheistin bezeichnete aber gerne mit mir über meinen Glauben sprach und mir erlaubte für sie zu beten, lies mir einige Wochen nach ihrem Tod eine Nachricht übermitteln, die so klar, so eindeutig und ohne jeden Zweifel von ihr stammte. Eine wildfremde Frau überbrachte sie mir und was sie sagte, konnte nur von Anneliese stammen. Sie berichtete mir von einer Situation, die wir gemeinsam erlebt hatten und von der sonst niemand wusste. Anneliese lies mir ausrichten, dass die andere Welt noch viel, viel schöner war als ich ihr versichert hatte und, dass ich immer auf die LIEBE vertrauen sollte, denn sie sei wirklich REAL!


Und ich weiß sicher, dass sie da sein wird wenn ich einst komme, dass es ein großes Fest geben wird und wir gemeinsam zu Papa laufen werden um uns einfach nur von IHM LIEBEN zu lassen.


Oh ja, das Beste kommt erst noch!

Der Tod ist nicht das Ende - denn das Beste, das kommt erst noch

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Heute haben  wir die Mutti unseres besten Freundes auf ihrem letzten Weg begleitet. Ich war ja schon auf vielen Beerdigungen, aber Diese heute zählt wirklich zu den schönsten, die ich je erlebt habe. 

Da war nichts von der üblichen verkrampften Betroffenheit zu spüren. Natürlich waren wir auch traurig und Tränen der Rührung und des Abschieds sind geflossen. Aber das Gefühl, dass uns alle durchdrang war:  "Alles ist gut! Sie ist jetzt zu Hause. Es geht ihr gut! Es geht uns gut! Sie ist nicht alleine und wir auch nicht!"


Das ist, was ich an meinem Glauben so sehr liebe. Dieses Wissen "Jesus, du bist da! Du bist wirklich da!" Das haben wir heute gespürt und dafür bin ich unendlich dankbar.


Wir haben geweint, gelacht und aus vollem Herzen gesungen:



Denn dieses Leben ist nicht alles was ist und der Tod ist nicht das Ende! Wir kehren Heim zu jenen die vor uns gegangen sind und uns schon ungeduldig erwarten. 

Wir kehren Heim an den Ort, der unserer wahres zu Hause ist. Hier sind wir doch nur zu Besuch! Am Ende kehren wir dort hin zurück wo unser wahres Sein sich wieder zeigen kann.


Wir kehren zurück in die LIEBE und erinnern uns, dass auch wir nichts anderes sind als LIEBE. Wir hatten das nur mal kurz vergessen.



Das Gesetz der Resonanz

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Hast du dich auch schon mal gefragt, warum sich manche Menschen an dem stören was du sagst und andere überhaupt nicht. Du erzählst etwas, machst eine, in deinen Augen vollkommen unschuldige, ja sogar logische Bemerkung, und plötzlich geht da jemand ab wie eine Rakete, während andere vollkommen gelassen auf deine Worte reagieren.

Das liegt am Gesetz der Resonanz.

Sicher kennst du aus der Schule noch das Beispiel mit den verschiedenen Stimmgabeln.
Der Lehrer erzeugte mit seiner Stimmgabel einen Ton, und damit gleichzeitig eine Schwingung die sich durch den Klassenraum auf die Schüler zu bewegte und dann genau  den einen Stimmgabel traf, die exakt gleich gestimmt war. Nur diese Stimmgabel fing die Schwingungsfrequenz ein und begann einen Resonanz-Ton zu erzeugen. Alle anderen Stimmgabeln schwiegen oder anders ausgedrückt: sie gingen nicht in Resonanz.

Hier ein ganz kurzes Video zur Erinnerung. Spule gleich bis zur Position 0.37 vor, dort siehst du, wie 2 gleiche Stimmgabeln in Resonanz gehen:




So ähnlich funktioniert das auch mit den Worten die wir aussenden. Auch sie sind in Wahrheit nur Töne, die sich als Schall (Schwingungen) in den Raum vor uns ausbreiten. Wenn sie auf etwas in uns treffen das mit ihnen in Resonanz geht, dann beginnen wir zu schwingen. Das kann eine angenehme Schwingung sein, dann fühlen wir uns gut. Oder es kann eine für uns unangenehme Schwingung sein, dann fühlt es sich nicht gut an.

Je größer die Übereinstimmung ist, zwischen dem was wir hören und unseren inneren Überzeugungen und persönlichen Meinungen, die wir uns im Laufe unseres Lebens gebildet haben, desto angenehmer fühlt es sich für uns an. Wir schwingen sozusagen mit dem Sender der Worte auf einer Frequenz. Es gibt keine Dissonanz zwischen uns.

Je weniger wir aber mit  den Worten des "Senders" übereinstimmen und je größer der Widerstand ist, desto unangenehmer fühlt es sich für uns an. Die Frequenzen stimmen nicht über ein, wir klingen nicht synchron. Wir mögen das nicht. Wir sehen uns nach Gleichklang, Harmonie und Bestätigung.



Das ruft sofort unser kleines Ego (Fridolin) auf den Plan, dessen Hauptaufgabe es ja ist uns zu beschützen. Wenn die Worte des Senders, widersprechen was unser Fridolin bisher an Erfahrungen gesammelt hat, will er sofort widersprechen und die Sache klar stellen. Denn Widerspruch empfindet unser Ego als Bedrohung.




Wir legen innerlich eine Rüstung an, greifen zum Schild und ziehen in die "Ich-weiß-es-besser-als-du-Schlacht". Dies empfindet der Sender natürlich als Bedrohung und Angriff und greift seinerseits ebenfalls nach Schild & Schwert und schon ist die schönste verbale Klopperei im Gange. Jeder versuch des Senders, seine Meinung zu rechtfertigen und zu erklären, wird vom Gegenüber nur als weiteren Angriff empfunden. Und irgendwann weiß keiner mehr, wer denn nun wirklich Recht hat oder gar wer angefangen hat mit dem Streit.
Wenn wir uns über etwas, das ein anderer sagt oder tut aufregen, wenn es uns stört, wenn es sich schlecht anfühlt und uns den inneren Frieden raubt, dann hat das in den allermeisten Fällen viel mehr mit uns selbst und den Meinungen, die sich unser kleines Ego gebildet hat zu tun, als mit unserem Gegenüber.

Da ist etwas in uns, das in Resonanz geht, das mitschwingt und uns zeigt: "He, da läuft was nicht rund! Schau dir das doch mal an!" In den meisten Fällen handelt es sich dabei um nicht verheilte Wunden aus der Vergangenheit die endlich ans Licht wollen um zu heilen!

Ich weiß, die Verlockung dem anderen die Schuld zu geben, dass seine Worte in uns so ein unangenehmes Gefühl auslösen, ist groß. Es ist immer einfacher dem anderen die Schuld zu geben, als in die eigenen gut gehüteten Abgründe zu blicken. Aber all die alten Wunden, wollen endlich heilen und so wird ein "Arschengel" nach dem anderen bei uns vorbeischauen und an unsere Festung rütteln, bis wir endlich hinschauen und Heilung geschehen lassen.

Worte helfen uns dabei jedoch nicht weiter. Da hilft nur:
  • Klappe halten!
  • Fridolin vom Schlachtfeld zurückpfeifen
  • Rüstung ablegen
  • Rückzug & 
  • Stille
Denn erst  in der Stille können wir wieder die Stimme der LIEBE in uns vernehmen und weiteren Schaden an unserer Seele und der unserer Königs-Geschwister vermeiden.

Es gibt nur diesen einzigen Weg - und dass ist der Weg der LIEBE, den Jesus versucht hat uns zu zeigen. Das ist nicht leicht. Man muss die Menschen schon sehr lieben um mit ihren oft unbedachten Worten und Meinungen eben NICHT in Resonanz zu gehen.


Nicht die Worte eines anderen sind verantwortlich dafür wie wir uns fühlen, sondern die Erfahrungen und Meinungen die wir uns im Laufe unseres Lebens gebildet haben.

Je mehr alte Verletzungen heilen dürfen, desto weniger wir in uns in eine negative Resonanz gehen. Die Worte eines anderen fließen dann durch uns hindurch ohne sich einzuhaken und unangenehme Schwingungen auszulösen. Gefühle sind deine ganz persönliche Angelegenheit und niemand anderer trägt die Verantwortung dafür. 

Im Gegenzug darfst du dich ruhig auch wieder daran erinnern, dass auch du nichts dafür kannst, wie sich dein Gegenüber mit deinen Worten fühlt. Du hast keinen Einfluss darauf was bei ihm einhakt und was nicht. 

Darum erschrecke nicht, wenn jemand dir vorwirft deine Worte hätte ihn verletzt! Fürchte dich nicht! Rechtfertige dich nicht! Steige nicht in den Kampf ein, den dein Gegenüber dir aufzwingen will! 

Segne ihn! Segne dich! Gehe achtsam und liebevoll mit dir selber um und glaube niemandem der dir Schuld einreden will. Denn du bist NICHT Schuld, an dem was dein Gegenüber fühlt!

Vergib dir deine vielleicht unachtsamen Worte. Lass alle Zweifel los. Verurteile dich nicht selbst. Bring deinen Kummer vor Gott. Nimm SEINE Vergebung an und lass zu, dass deine eigenen Wunden heilen. Bete für den anderen und sende ihm all deine Liebe. Und wenn du das nicht kannst, dann bitte Jesus um Hilfe, dass er ihn für dich liebt. Denn ER kann was wir nicht können.

Du wirst merken, wie schnell sich sein Frieden in dir ausbreiten wird, der sich rasch ausdehnt und alles beruhigt.

Sei immer liebevoll mit dir selbst. Auch wenn der Sturm tobt. Halte inne und entscheide dich für den Weg der Liebe!