Ich schenk dir deine Deinung





Unser kleines Ich (Fridolin) bildet sich zu allem und jedem sofort eine Meinung!

Das ist auch gut so, denn sonst könnte es uns nicht durch diese Welt führen.






Natürlich ist es angenehm, wenn wir auf Menschen treffen, die unsere Meinungen teilen.

Das gibt unserem Fridolin (Ego) Sicherheit.

Da Energie immer der Aufmerksamkeit folgt, fließt bei Zustimmung, Lob, Anerkennung und Applaus positive Energie in unser System und das fühlt sich gut an.






Widerspruch, Ablehnung und Kritik hingegen bringen uns keinen Energiegewinn.

Manchmal macht das unser Ego ganz schön wütend, auch wenn wir das nach außen hin nicht zeigen.

Die Wut kostet uns sogar noch mehr Energie.









Oft fühlt sich das Ego durch Widerspruch beroht und wird versuchen, den anderen zu besiegen und von seiner Meinung zu überzeugen.

Wenn es die gewünschte Zustimmungs-Energie nicht erhält wird es versuchen sie auf anderen Wegen zu erobern.




Und ehe wir uns versehen, befinden wir uns mitten in einem Streit ums Recht haben, der aber in Wahrheit nur ein Kampf um Energie ist.

Das Ego will sein Gegenüber besiegen um so die bereits verlorene Energie zurückzugewinnen.











Fridolin stürzt sich dann gerne auf Fakten und Beweise.

Dann wird schon mal mit der Bibel argumentiert oder ein Gesetz zitiert um die eigene Vollmacht zu untermauern

Dabei geht es gar nicht um Fakten, sondern um Gefühle.







Denn auch unser Gegenüber hat ein Ego, dass sich durch Widerspruch leicht bedroht fühlt und sofort mit logischen Gegenargumenten reagieren wird.
Selbst wenn wir einen solche Diskussion gewinnen und scheinbar als überlegener Sieger vom Platz gehen, haben wir doch verloren. Denn unser Ego hat uns für einige Augenblicke vergessen lassen wer wir und unser Gegenüber wirklich sind.

Wir alle sind vollkommen gleichberechtigte Kinder Gottes. Wunderbar, einzigartig und bedingungslos liebenswert. Doch jeder von uns nimmt diese Welt anders wahr. Jeder hat andere Erfahrungen und sich dadurch unterschiedliche Bilder gemacht.

Wir sind gar nicht so unterschiedlich wie unsere Fridoline das immer meinen. Wir sind Geschwister die vergessen haben wer sie wirklich sind. 

Wir können auch ein Zusammentreffen unterschiedlicher Meinungen benutzen uns gegenseitig wieder zu erinnern, dass wir alle KönigsKinder sind.

Wie könne wir aus dem Teufelskreis von Argumenten und Gegenargumenten ausbrechen?

Ganz einfach








Wir spielen einfach ein bisschen mit der Sprache ...








... und tauschen den ersten Buchstaben einfach mal gegen ein "D" aus.












Dann wird aus MEINER MEINung DEINE DEINung und die kann ich dir gerne lassen.

Lass du  mir MEINE MEINung
und ich lass dir DEINE DEINung.

Und wir beide erkennen an, dass jeder von uns ein Recht auf seine ganz persönliche Wahrnehmung dieser Welt hat.

Wenn wir uns erinnern wer wir wirklich sind, dann brauchen wir unsere Gegenseitige Zustimmung nicht mehr. Wir lieben und respektieren uns da wo wir gerade stehen.

Und Frieden kehrt ein zwischen den Geschwistern




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Kommentare:

  1. O jee, der Fridolin hat mich wieder feste im Griff ... ich hatte sofort eine MEINung als ich Heute Kritik bekam in einem Kommentar auf einem Post im Blog .... tja, habe mir jetzt deine Anregung mal vorgenommen und warte ab bis er sich beruhigt hat, dann lasse ich gerne die DEINungen stehen :)

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  2. Also, ich hab immer recht - es sei denn, ich irre mich. :-)

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    1. Aber nur wenn ich nicht noch viiiiiielviiiiiel mehr Recht habe *lach*

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  3. Das fühlt sich sehr gut an zu lesen liebe Mimi. Sofort ziehen sich meine Energien in mich zurück wenn ich andere in ihren Deinungen dort zu lassen wage, wo sie stehen. Es entsteht dann ein heiliger, respektvoller Raum um mich und um den anderen. Das hat etwas Gebendes, nichts Nehmendes wie vorher. Es gibt dann keine "Verlierer" nur Gewinner. Deine Art des Umgangs mit dem Fridolin, ist sehr liebevoll und mein Herz wird oft weit, wenn ich Texte von dir lese. Frage: Trotzdem machen mich andere manchmal wütend, die der Deinung sind, man müsste das Ego niederknüppeln, als "Feind" in die Knie zwingen. Da gehe ich ganz schön in Resonanz, weil es als der einzige Weg gepriesen wird. Sicher ist mir bewusst, dass letztlich das Ego unter Führung des Höheren Selbstes gehört, der liebevolle Weg gefällt mir aber besser. Liest man einige spirituellen Lehren, so habe ich verstanden, dass Selbsterziehung mitunter aber ein ganz schöner Kampf sein kann oder muss(?). Mache ich mir nur etwas vor, wenn ich den liebevollen Weg gehen will? Entbehrt der spirituelle Weg am Ende jene Leichtigkeit die damit einherzugehen verspricht? Wie kämpfe ich richtig? Gemerkt habe ich bereits, dass der Kampf FÜR eine Sache besser ist als GEGEN etwas. Einfach weil Energie der Aufmerksamkeit folgt und das verstärkt womit wir uns befassen. D.h. ist der Weg liebevoll, wird auch die Liebe verstärkt. Wird der Kampf je zuende sein? Irgendwie habe ich den Eindruck, dass der Kampf nur dazu dient uns zu stärken, einfach weil wir diese Stärke unser ganzes Leben lang auch brauchen werden. Oder mache ich mir etwas vor? Habe ich wohlmöglich Liebe falsch verstanden und gehört der Fridolin einfach mal so richtig durchgeschüttelt? Wohlmöglich ist das Durchschütteln gar die Liebe, weil sie uns zu unserer Quelle führt, die Liebe ist. Bin da einfach noch nicht durch mit. Danke für deine liebevolle Art, sie gibt Kraft und das kann einfach nicht verkehrt sein!

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