Komm mein Kind und erzähle es mir


Wäre das nicht toll, wenn da wirklich einer wäre zu dem du immer kommen könntest? Dem du alles was dich beschäftigt einfach erzählen könntest. Der dir wirklich zuhört und dir nur rät was wirklich zu deinem Besten ist?

Freunde geben uns oft keine wirklich guten Ratschläge, denn sie nehmen das, was wir ihnen erzählen immer durch die Filter ihrer persönlichen Erfahrungen wahr und oft entstammen ihre Ratschläge ihren eigenen Ängsten.

Aber DER, von dem ich hier spreche ist ein Freund anderer Art. Ich weiß, in der heutigen Zeit wird man oft als naiv angesehen wenn man es wagt an einen GOTT Vater zu glauben, aber wisst ihr was, das ist mir inzwischen so was von egal!

Ich war einst so tief unten, dass da niemand mehr war der mir sonst noch helfen konnte. Mein Ego war damals mit seinem Latein am Ende und so betete ich  zum ersten Mal seit meiner Kindheit, wieder zu einem GOTT, an den ich doch gar nicht mehr glauben wollte. In meiner Not und Verzweiflung warf ich alle logischen Bedenken über Bord und begann IHM alles zu erzählen was mich so sehr quälte.

Ich erzählte ihm von meinen Ängsten, meinen Sorgen und von meinen Zweifeln. Irgendwann war da diese Gefühl als würde ich wie ein kleines Kind auf seinem Schoss sitzen. In diesem Augenblick, mitten im tosenden Sturm, saß ich da - die kleine Mimi - sicher und geborgen in SEINEN Armen und redete und redete. Der Sturm war plötzlich nicht mehr da! Die Angst, die mein kleines Herz schier erdrückt hatte,war verschwunden
Eine tiefe innere Ruhe und ein unbekannter Frieden breiteten sich in mir aus, als ich plötzlich SEINE Stimme in mir vernahm, die sprach: “MEIN Kind fürchte dich nicht! ICH bin bei dir und nichts Schlimmes wird dir geschehen. ICH bin doch da. ICH bin immer da! MEINE Hand ist doch unter dir. ICH weiß dieses Fallen fühlt sich gerade nicht angenehm an, aber du wirst nicht tiefer fallen als in MEINE liebende Hand! Hab Vertrauen und lass los!”

Ich kann dir heute kaum erzählen was das damals für mich bedeutet hat. Das musst du selber erleben! Dieses Gefühl lässt sich nicht in Worte fassen.

Mein Leben hat sich seit dem von Grunde auf verändert! Ja, es war eine turbulente Zeit in der kein Stein  auf dem anderen blieb. Manchmal schien es mir, als würde alles was mir etwas bedeutete in Schutt und Asche gelegt, aber mir passierte nichts. Wie ER mir versprochen hatte war ich immer sicher und geborgen. 

Und auch heute noch sitze ich oft auf SEINEM Schoss und erzähle IHM was mich gerade bewegt. Einfach so und es ist mir vollkommen egal ob ich mir das richtig vorstelle mit dem GOTT , den ich meinen PAPI nenne. 


Es funktioniert. Es tut mir gut. Ich glaube daran! Ich vertraue darauf!

Wenn du, der/die du diese Zeilen gerade liest, vielleicht gerade mitten im Sturm stehst und Angst hast, weil einfach alles was dir lieb und teuer ist fortgerissen wird, dann versuche es doch selber einmal. 

Vergiss all das was du als vernünftiger Erwachsener zu wissen glaubst. Erlaube dir einfach wieder nur SEIN Kind zu sein. Und erfahre es selbst wovon ich hier versucht habe dir zu berichten!

Kommentare:

  1. Danke -
    ja, es ist so,
    ich durfte es genauso erleben ;-)

    Lg Patricia

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  2. Liebe Patricia,
    Danke für dein Feedback, vielleicht macht es anderen Mut es auch mal selber zu versuchen, wenn sie lesen können, dass es noch mehr Menschen gibt, die einfach "JA" sagen und sich erlauben wieder SEIN Kind zu sein.
    Ganz liebe Grüße deine Mimi

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  3. Liebe Mimi, es ist so schön, deine Zeilen zu lesen. Sie machen so viel Hoffnung. Ja, ich glaube an Gott. Nach meiner Kindheit in einem evangelischen Kinderheim habe ich mir geschworen, nie wieder Gott. Ein Spruch von uns Kindern damals war "Im Namen Gottes schlage ich dich tot". Es war eine furchtbare Zeit. Aber .... ich habe auch schöne Erinnerungen und später habe ich immer wieder erfahren, dass da jemand ist, der mir in den schwierigsten Situationen hilft. Trotz allem ist auch nach den vielen, vielen Jahren (ich bin inzwischen 61 Jahre alt) noch immer der Zweifel da, ob ausgerechnet ich es verdient habe Hilfe von IHM zu bekommen, oder IHN um Hilfe zu bitten. Auch jetzt, wo ich dies hier schreibe, ist in mir so viel Verzweiflung und Trauer, dass die Tränen nur so fließen. Vertrauen haben - ein fast unüberwindbares Hindernis auf meinem Weg.
    Ich freu mich immer so, wenn ich etwas von dir lese oder höre, weil ich mich an deinem Glück so erfreue.

    Von Herzen Grüße
    Gabriela

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    1. Liebe Gabriela,
      vielen, vielen Dank für deine offenen Zeilen. Ich kenne diese Zweifel gut. Mein helles Köpfchen stand mir auch oft dazwischen und versucht auch heute noch immer wieder mal ein bisschen mitzuplappern. Aber weißt du was, irgendwann hat es tief in mir KLICK gemacht und ich hab für mich verstanden, dass es eigentlich nur eine ENTscheidung ist.
      Ich hab damals aufgehört es verstehen zu wollen.
      Ich hab aufgehört darüber zu grübeln wie Gott denn nun wirklich ist und ob es Ihn/Sie/Es wirklich gibt.
      Ober ER mich wirklich liebt.

      In dieser Nacht habe ich mich entschieden einfach an dieses Versprechen zu glauben, dass ich schon immer in mir gehört habe:

      "Mein Kind ich liebe dich - IMMER! Ich bin immer bei dir! Ich werde dich nie verlassen! Und alles, alles was du tust ist für mich in Ordnung! Wenn du dann irgendwann nach Haus kommst werde ich da sein und dich sehnsüchtig mit weit offenen Armen erwarten! Wir werden uns herzen und drücken und dann wirst auch du endlich wirklich, wirklich wissen, dass es wahr ist! Bis dahin entscheide dich und glaube es einfach! ICH LIEBE DICH!"

      Seit dem hab ich aufgehört zu grübeln.

      Ich hab mich einfach entschieden!

      Und wenn doch mal ZWEIFel kommen, dann entscheide ich mich einfach noch mal neu. Immer und Immer wieder.

      Es gab Zeiten, da musste ich mich jeden Tag auf's neue dafür (für IHN, für meinen Glauben) entscheiden. Inzwischen ist es einfach nur ein dauerhaftes, wundervolles, beruhigendes, Kraft und Sicherheit gebendes Gefühl. Das ich immer wieder versuche an andere weiter zu geben.

      Sei gesegnet du wunderbares einzigartiges und bedingungslos liebenswertes Kind Gottes

      deine Mimi

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    2. Wunderschön vielen dank für die wunderschöne Geschichte und Hoffnung die es einem Vermittelt eine fragen hätte ich noch spricht man laut oder leise mit dem lienen Gott ♡

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    3. Wie spricht man mit Gott?
      Das ist wirklich eine sehr gute Frage! Ich denke es gibt da viele verschiedene Möglichkeiten und nicht nur eine Richtige. Meist spreche ich still in mir mit IHM. Manchmal spricht auch nur meine Seele, so dass mein Kopf es gar nicht so richtig mitbekommt. Wenn ich zum Beispiel draußen in der Natur bin und es einfach nur genieße oder wenn ich meine Familie betrachte wenn sie sich unterhalten und lachen, und dann etwas in mir vor Dankbarkeit und Freude hüpft und springt. Da sagt dann etwas in mir, ganz unbewusst: "Danke lieber Gott. Danke für mein Leben. Danke für die Menschen! Danke einfach für alles!"
      Manchmal hab ich auch schon laut mit Gott gesprochen. Da hab ich ganz laut geschimpft und gemeckert, wie ungerecht ich dies oder jenes finde. Oder ich habe ganz laut geweint und geklagt zum Beispiel über den Tod eines geliebten Menschen. Ja wenn ich es mir recht überlege waren das auch Gespräche mit Gott.
      Aber es gibt auch immer wieder fröhliche laute Gespräche mit IHM, wenn ich zum Beispiel Lobpreislieder singe - allein oder gemeinsam mit anderen. Wow ich kann dir gar nicht sagen was da in einem passiert. Das ist nicht einfach nur Singen... das sind richtige Gespräche ...
      Beim Lobpreis singt mein Mund, mein Herz, mein ganzes Sein und Gott Antwortet mal mit Worten, mal mit Gefühlen aber es ist definitiv ein Austausch.
      Hier ist mal ein Link zu einem meiner Lieblingslieder:
      http://youtu.be/aT9oGPNppx0

      Aber es gibt da heute zum Glück ganz unterschiedliche Musikstile und nicht nur so wie früher die klassischen Orgel- und Kirchenmusikstücke. Mach dich doch mal auf die Suche und entdecke eine ganz andere Art des "lauten" Gesprächs mit Gott.
      Lobpreis ist ein ganz besonderer Weg mit Gott zu sprechen. Manchmal "singt es mich" einfach. Mitten in meinem Alltag, mitten im tun ohne Musik von Außen, beginnt etwas in mir zu singen. "Du bist das Auge im Sturm ... lalalalaaa...."
      Und plötzlich verändert sich das was ich tue und meine Wahrnehmung von dem was ich tue verändert sich. Egal ob ich schreibe, koche, an einem Film arbeite, mit dem Rad fahre es fühlt sich plötzlich anders an. Denn ich plötzlich spüre ich, dass ER wirklich da ist.

      Also egal ob laut oder leise, Hauptsache wir tun es. GOTT ist da und wird antworten. Auf die eine oder andere Art antwortet er. Vielleicht nicht immer so wie wir es erwarten, aber ER antwortet.

      Liebe Grüße deine Mimi

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    4. Vielen lieben Dank für die wundervolle Erklärung ich werde es auf jeden Fall ausprobieren ♡♡♡♡♡

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  4. wow, das Lied hat mich grad zu tiefst berührt ... vielen Dank, Mimi, für's teilen ♡♡♡

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