Alle 20 Minuten wird in Indien eine Frau vergewaltigt!

Quelle: Bild-Zeitung vom 24.01.2014
Und das ist nur die offizielle Zahl.
Das bedeutet doch, dass die wirkliche Zahl unvorstellbar höher liegt, weil die meisten Vergehen ja gar nicht angezeigt werden.

Auf der einen Seite bin ich entsetzt
so etwas zu hören und zu lesen, auf der anderen Seite finde ich es gut und wichtig, dass es endlich mal ins Bewusstsein und ins Licht gerückt wird.

Ich halte nichts davon mich über etwas aufzuregen an dem ich ganz offensichtlich nichts ändern kann. Aber ich finde es wichtig nicht weg zu schauen. So ist es nun einmal in INDIEN!


Denn auch das ist INDIEN!

Nicht nur Yoga, Aryuveda und tolle Meditations-Musik!

Indien bedeutet auch, gnadenloses Kastendenken, menschenverachtende Gleichgültigkeit und ein Frauenbild das mich einfach nur sprachlos macht.

Wir haben so ein Glück in diesem Land zu leben. Wir dürfen uns hier als Frauen vollkommen frei bewegen! Wird dürfen lieben wen wir wollen und wir dürfen sagen was wir wollen. Ich bin so unendlich dankbar hier leben zu dürfen. Und ich habe keine Ahnung wie ich den armen Frauen in Indien helfen könnte, aber ich weiß, dass wir hier im Westen die Chance haben etwas zu verändern. Wir dürfen reden, wir dürfen lieben, wir können etwas bewegen. 

Aber wir könnten auch verzweifeln an all der Ungerechtigkeit in dieser Welt, der wir so oft fassungslos und ja auch hilflos gegenüberstehen. Wir könnten uns als machtlose OPFER fühlen!

Wir können aber auch unser Erbe als KönigsKinder annehmen und dort etwas bewirken wo GOTT uns hingestellt hat. In unserem direkten Umfeld! 

Wir können das Zentrum einer guten Welle sein. 
Wir können andere ermutigen. 
Wir können dankbar sein und beginnen zu geben, anstatt immer nur zu nehmen. 

Jeder von uns hat andere Gaben und Talente und es ist unsere PFLICHT etwas daraus zu machen. 

Denn wir können, was die Frauen in Indien derzeit  noch nicht können. Wir können in dieser Welt etwas verändern.

Wir müssen hier nicht schweigen und alles über uns ergehen lassen.
Wir werden nicht in Ehen gezwungen.
Wir werden nicht zu Tode geprügelt.
Wir müssen nicht um unser Überleben fürchten. 


Wir haben doch nur Angst davor:
-  nicht gut genug zu sein!
-  nicht gemocht zu werden!
-  Fehler zu machen!
-  unseren Job zu verlieren!
-  uns zu blamieren!

Boa, wie ich dieses Jammern auf hohem Niveau dick habe!

Na und!

Dann machen wir eben Fehler.
Dann blamieren wir uns eben!
Dann ecken wir eben an!
Was solls! 


Alles besser als nix zu tun oder in hilfloser Wut zu schreien und zu wüten wie furchtbar und gemein diese Welt doch ist.

Leute kriegt euren A.... hoch und tut was !


Traut euch! Macht was aus eurem Leben und bewegt etwas in dem Rahmen dem ihr erreichen könnt. Ihr müsst ja nicht nach Indien pilgern um dort gegen Windmühlen zu kämpfen.

Aber ihr könnt euren Kindern beibringen was LIEBE ist. Welchen Wert unsere Freiheit hat. Welche VerANTWORTUNG uns gegeben wurde. Das wir hier im Westen nicht im Mangel leben, sondern in der Fülle. Das es nicht darum geht ein funktionierendes Rädchen in der Konsummaschinerie zu sein, sondern, dass es darum geht in allen Menschen gleichberechtigte Geschwister zu sehen.


Nur wenn wir erkennen wie reich wir wirklich sind, nur wenn wir genug Vertrauen in unser göttliches Ich haben, können wir wirklich angstfrei geben.

Und dann, so hofft mein kleines Herz, wird irgendwann auch für die Frauen in Indien eine besseres Leben anbrechen. Denn was wir hier tun wirkt sich auch bis dorthin aus.

So, das musst jetzt mal raus. Ich weiß, meine Gedanken sind nicht das Maß aller Dinge und es gibt sicher vieles, was ich hier noch gar nicht angesprochen habe und so bin ich gespannt wie es euch mit diesem Thema geht. Was ihr darüber denkt. Bitte schreibt es mir hier in den Kommentaren.



Liebe Grüße eure Mimi 

Kommentare:

  1. Ach Mimi, wenn du doch recht hättest, dass das was wir hier tun, irgendwann auch mal Früchte in den fernen Ländern trägt. Denn es geht ja nicht nur allein um die armen Frauen in Indien, auch die Beschneidung der kleinen Mädchen in den afrikanischen Ländern, die Verheiratung minderjähriger Mädchen in den muslimischen Staaten. Habe mir früher, als die ersten türkischen Gastarbeiter zu uns ins Land kamen, gedacht, dass sie viel von unserer Kultur und unserer Lebensweise übernehmen würden und einen kleinen Teil davon mit nach Hause nehmen würden. Aber leider ist es umgekehrt gekommen. Wir müssen uns ihrer Kultur, ihrer Lebensweise anpassen. Unsere Töchter werden beschimpft und als leichte Beute betrachtet. Wie, Mimi, wie soll das, was wir unseren Kindern vermitteln an Toleranz und Nächstenliebe, Früchte tragen, wenn, nun schon bald die vierte Generation der eingewanderten Menschen, nichts von all dem übernommen hat, sondern noch immer mit Hass auf Andersgläubige erzogen werden. Wir schaffen es ja kaum im eigenen Land, gewisse Denkmuster dieser Menschen, wenigstens ansatzweise zu ändern. Ich glaube sogar, dass es immer schlimmer wird. Dein Wort, liebe Mimi, in Gottes Ohr, dass alle Menschen weltweit endlich begreifen, dass wir alle gleich sind, dass wir alle Königskinder sind!

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  2. Danke, für deine klaren Worte Mimi.
    Ja, wir haben die PFLICHT etwas aus unseren Talenten zu machen, unser Leben anzupacken, die wahren Werte des Lebens zu erkennen und loyal danach zu handeln unter bestmöglichster Mühe bei allem was wir tun! Dann erst strahlt das innewohnende Licht über uns hinaus und facht so weitere Lichter an, bis kein einziger Mensch mehr im Dunkeln stehen muss. Eine schöne Vision, die wir tatsächlich - jeder für sich im Kleinen - leben und damit nähren können.
    Uns geht es soooo gut, aber doch nicht damit wir uns an diese Sicherheit festklammern und wir beim Wort Ausland allenfalls an unseren nächsten Urlaub denken. Es geht NICHT um uns, es geht NICHT darum uns gut zu fühlen (obwohl ein authentisches Leben viel Freude birgt!!!), sondern darum, das zu Leben, was wir im Inneren als richtig erkannt haben und damit Königskind zu sein. Und wie gesagt, wir haben keine Wahl mehr, denn es ist unsere Pflicht. Wer sich dieser Pflicht entsagt, nickt nicht nur gleichgültig und oberflächlich abgestumpft diese grausamen Leiden ab, sondern stemmt sich gegen den Fluss der Liebe, die auch ihn durchströmen möchte! Wer das verhindert, weiß hoffentlich auf welcher Seite er steht. Sicher, es braucht Mut, Vertrauen und Disziplin - aber v.... nochmal: das ist lebendige Freude! Und um nochmal zu verdeutlichen: wer noch glaubt die Wahl zu haben, hat sich bereits entschieden! Diese Tatsache halte ich mir jedesmal immer dann vor Augen, wenn ich zu schwächeln beginne oder das Jammern anfange. Denn mein Leid ist (sofern überhaupt real) höchstens ein quersitzender Pups, im Verhältnis zu dem Leid von 80% oder 90% ??? der Menschheit. Tut gut das mal aufzuschreiben - danke Mimi für diese Gelegenheit.

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