Was ist ein Webinar?

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Ein Webinar ist ein Seminar, an dem du von zu Hause aus im Internet teilnehmen kannst. Wie in einem richtigen Seminar gibt es einen Kursleiter, einen Veranstalter und verschiedene Teilnehmer. 

Der Unterschied zu einem richtigen Seminar ist, dass du nicht erst irgendwohin fahren musst um an einer bestimmten Veranstaltung teilzunehmen. 




Fragen zu Facebook? - Hier gibt es Antworten!

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Du hast Fragen zu Facebook? - Hier kannst du sie stellen.

Kostenloses Webinar:
Mittwoch, 26.02.14
Beginn: 11:00
Dauer: 30 Minuten
Link zum Seminarraum: 
https://www.edudip.com/webinar/Facebook---offene-Fragerunde/75330

Nimm das Leben an

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Das Leben ist ein unglaublich wertvolles Geschenk. Wir vergessen das nur zu schnell! 

Wenn es mal wieder nicht so läuft wie wir es gerne hätten, dann hadern wir mit unserem Schicksal, mit unseren Mitmenschen und/oder der Gesamtsituation im Allgemeinen.

Ohne Liebe und Freude ward dat nix! - von Claudia Scherreiks

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Vor ein paar Wochen stellte Mimi uns Joan de Groot als neue Blog-Mitschreiberin vor. Ich war sofort begeistert über diese schöne Idee einer dadurch so erfrischend gemeinschaftlichen und ergänzenden Arbeit. Einem Impuls folgend, schrieb ich Mimi kurz an, das sie sich melden solle, falls noch mehr Schreiber benötigt würden, denn Schreiben und Zeichnen begeisterte mich seit jeher, nur hatte ich noch nie so öffentlich gearbeitet. Prompt antwortete Mimi: „Klar – gute Idee! Lass sehen, aber kurz und „knaggisch“ bitte!“


Welch eine tolle Chance, tat sich da auf, mit solch wunderbaren Menschen zusammenarbeiten zu dürfen! Ich war voller Freude!
Ich nahm mir Zeit mich gewissenhaft vorzubereiten – wollte alles perfekt machen… und da schwanden zunehmend alle guten Ideen! Je mehr Gas ich gab, desto mehr schien ich auch die Handbremse zu ziehen. Oh je! Angst kam auf, Selbstzweifel nahmen zu, der Mut sank zunehmend. Aber da war doch anfänglich diese singende Freude und die Gewissheit, dass dies eine wunderbare Sache sein würde…? Was geschah hier?


Selbst meine vorher bereits notierten Ideen verstand ich kaum noch und spürte zunehmend, dass ich einfach nicht mehr im Fluss der Freude war, jedoch nur unter DIESER Prämisse arbeiten wollte. Soviel hatte ich immerhin begriffen: Ohne Liebe und Freude, ward dat nix! Denn es ist ja gerade dieses „im-Fluss-sein“, dem es gelingt die Wahrheit konkret auf den Punkt zu bringen, Zusammenhänge erkennen zu lassen und damit erst - mit Freude - echte Lösungen aufzeigen zu können.

Zur Ablenkung vergrub ich mich erstmal ins Weltgeschehen, in meine Familienpflichten, meine Arbeit und hoffte, dass das bald vorbei sein würde. Aber es wurde immer schlimmer, ich hielt es kaum noch aus und beobachtete aufsteigende Wut in mir. Was wollte Gott von mir? Hier war ich doch, startbereit und ganz gut vorbereitet – also sollte er bitte auch dafür sorgen, dass ich im Fluss blieb! 

Dann wurde ich krank und erholte mich nur langsam. Hier wiederholte sich ein Schema, welches mir schon oft unter anderem Deckmantel begegnet war, aber immer die gleichen Ergebnisse brachte: Immer wenn sich für mich eine Chance auftat, das zu tun was mir echt am Herzen lag, versagte ich mir diese Chancen alle selber, durch Selbstzweifel, Ehrgeiz, fehlenden Mut, Trägheit oder Ängste. 

Was für ein Mechanismus steckte hinter diesem Selbstboykott, was passierte hier immer wieder, was hielt mich ab vor meinem bedingungslosem inneren Ja zu meinem höheren Selbst - zu Gott und wie - um Himmels Willen - sollte ich je aus dieser Ohnmacht herausfinden? 

Ich wusste nur, dass ich litt und meine Energie und Freude zunehmend schwanden. Mir blieb nichts anderes übrig: ich gab allen Widerstand auf und akzeptierte alles wie es war, hielt dabei an dem Gedanken fest, dass alles was geschah doch irgendeinen Sinn haben müsste, hielt die Hände hoch, um Gott zu bitten mir zu vermitteln, wo hier der Gewinn zu finden sei, denn ich selbst war mit meinem Latein am Ende. 

Dann überlegte ich, wie ich diese Erfahrung, meinen Mitmenschen aufbereitet darbieten könnte - obwohl ich die Lösung noch nicht wusste - bis sich die Antwort wie von selbst in mir auftat: genau das wollte ich aufschreiben und genau diese neue innere Haltung dem Problem gegenüber, war dann die Lösung! Und schon während ich im Gedanken diese Idee immer weiter formte, spürte ich die innere Freude, den inneren Fluss wieder! Das Problem selbst beinhaltete die Lösung! 

Was war jetzt eigentlich geschehen?

VORHER wollte ich das Problem loswerden – es war lästig. Ich klagte Gott und die Welt sogar an dafür, dass ich dieses Problem hatte und lebte damit Selbstmitleid, Neid und Hass. Meine Anklage lautete: „Dann befrei mich doch davon, damit ich dir Gott endlich dienen kann!“ So suchte ich aber nur einmal mehr im Außen nach Lösungen und dachte Gott würde alle Schwierigkeiten automatisch beiseite räumen, wenn ich denn nur endlich JA sagte. Dabei schrie ich ihm mein Nein entgegen, einfach weil ich mein Problem (Gottes Geschenk) nicht haben wollte, und bemerkte mein Nein in dieser Haltung nicht einmal.

JETZT – nahm ich das Problem an und durch diese Bereitschaft erst erkannte ich, dass ich dadurch meine innere Haltung veränderte. Mein inneres JA blieb nun nicht nur gesprochen, sondern wurde getan, durch die Annahme dessen, was Gott mir als Aufgabe hinhielt. Wo ich vorher andere verantwortlich machen wollte, übernahm ich nun selbst die Verantwortung. Nicht weil ich im Vorfelde verstand was hier geschah, sondern weil ich Gott vertraute: „Herr, dein Wille geschehe“!

Einige esoterische Richtungen, versuchen oft zu vermitteln, das Leben würde leichter werden. Vielleicht bin ich auch eine Weile diesem Glauben auferlegen. Aber mal ehrlich: Gott braucht fähige Handwerker, Anpacker, Kämpfer und Überlebenskünstler und keine Träumer, die bei der leichtesten Brise umfallen, nur weil es unangenehm wird!

Es geht im Leben darum, dass zu sein was man ist und seine Herausforderungen anzunehmen und so aufbereitet (unter Nutzung aller Gott gegebenen Talente, Fähigkeiten und bestmöglichster Mühe!) anzubieten, damit die erarbeiteten Lösungen anderen – in ähnlichen Situationen -  dienen können. Allein der Versuch eine Lösung - für andere - zu erarbeiten, hebt den Blick fort von sich, fort vom ICH – Hin zum DU – und wird damit zum WIR. Das möge meine folgende Zeichnung vermitteln und soll fortan mein Leitbild sein, denn es birgt die Lösung für alle neuen Herausforderungen. 
Nun denn – auf geht’s, nicht mehr Jammern sondern Ausschau halten nach dem Gewinn! 


Texte und Bilder von Claudia Scherreiks.
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Wenn ihr mehr von Claudia lesen möchtet, dann schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei.
http://claudia-scherreiks.blogspot.de/