Die 6 wichtigsten Tools für dein digitales Infoprodukt

Um ein eigenes digitales Infoprodukt an den Start zu bringen, brauchst Du technische Tools. Natürlich nicht nur. Du brauchst auch Geduld. Und Fleiß. Und Durchhaltevermögen. Und didaktisches Verständnis. Und Expertise in Deinem Fachgebiet. Kein Anspruch auf Vollständigkeit!

In diesem Artikel soll es aber um die Tools gehen. Und zwar nicht um irgendwelche Tools.

Sondern um die 6 wichtigsten!


Wie spielen die Tools zusammen?


Ach ja, die 6 wichtigsten Tools. Klingt schon ein bisschen reisserisch. Ist deswegen aber nicht weniger wahr. Du wirst noch sehen, warum.

Damit diese Tools überhaupt die wichtigsten sein können, setze ich einfach mal voraus, dass Du über einen Computer und Internet verfügst. Falls nicht, wären das vorher noch die 2 allerwichtigsten Tools. Ist klar.

Was mich am Anfang immer verwirrt hat war, wie die Tools zusammenhängen. Host, WordPress, Theme, Membership-Plugin, Bezahlanbieter… Häh?

Jedes einzelne für sich kann ich irgendwie verstehen, aber wie (zum Geier) spielen die zusammen?

Nur für den (natürlich höchst unwahrscheinlichen) Fall, dass es Dir auch so geht: Hier ein kurzes Video, das genau diesen Zusammenhang erklärt.

Falls Dir der eh schon klar ist - einfach unter dem Video weiterlesen.



Tool #1: Host - die Insel


Damit fängt alles an. Deine Insel im Meer der Möglichkeiten. Warum muss es gleich mit so etwas kompliziertem losgehen?

Leider ist die Wahl des Host so ziemlich das Schwierigste an dem ganzen Technikkram. Nimmst Du einen billigen, sparst Du. Wirst aber vielleicht mit schlechter Qualität gequält.

Nimmst Du einen besseren Host, zahlst Du mehr. Da Technik nie 100prozentig funktioniert, quält der Dich aber vielleicht auch.

Trotzdem… wir mögen für unsere Akademie Qualität. Die merkt man dann z.B. auch im Support. Daher haben wir uns für HostMyCMS entschieden.

Hier gehts zu den Tarifen von HostMyCMS: [klick]

Der Anbieter macht einem die Installation von WordPress wirklich sehr leicht. Aber - ist dieses WordPress überhaupt gut für Dich?

Tool #2: Wordpress - das Fundament


WordPress
Oh ja, WordPress. Darüber bist Du sicher auch schon gestolpert. Da arbeitet gefühlt jeder mit.

Das allerdings nicht ganz zu unrecht. WordPress ist extrem flexibel, vom einfachsten Blog bis zur komplexesten Akademie kann man damit so ziemlich alles zusammen basteln.

In der Flexibilität liegt gleichzeitig die Herausforderung. WordPress ist auch in seiner Bedienung sehr komplex. Die einzelnen Funktionen sind eigentlich immer sehr einfach -  aber es gibt halt echt viele davon.

Trotzdem ist es das Fundament meiner Wahl. Andere Systeme sind entweder nicht flexibel genug oder ich müsste programmieren können. Kann ich nicht. Also: WordPress.

Wie das alles genau funktioniert mit dem WordPress? Das habe ich in diesem (kostenfreien) ausführlichen Kurs beschrieben: [klick]

So, das Fundament steht. Welches Haus kommt jetzt da drauf?

Tool #3: OptimizePress - Dein Haus


Sogenannte Themes gibt es für WordPress in unzähliger Menge. Das Theme gibt die Optik des Hauses vor - von der Fassade bis zur Einrichtung der Zimmer. Also konkret von Deinem Layout bis hin zur Gestaltung einzelner Seiten.

Warum jetzt ausgerechnet OptimizePress? Das kostet doch 97 Dollar (netto).

Geht nicht ein günstigeres Theme? Oder gar ein kostenloses?

Klar, gehen tut das schon. Aber!

Erstens: OptimizePress schlägt mehrere Fliegen mit einem Theme (äh, Klappe). Du kannst damit nicht nur wunderbare Kursseiten für Dein digitales Infoprodukt / Online-Kurs bauen. Sondern auch Landinpages: Optin-Seiten zum E-Mail Adressen Einsammeln. Verkaufsseiten. Dankeseiten. Jede Menge Möglichkeiten mit vielen verschiedenen Vorlagen.

Zweitens: Live Editor. Du musst OptimizePress mal von der Backend-Seite aus gesehen haben. Dieser Live-Editor ist so cool - Du arbeitest quasi, während Du die fertige Seite schon siehst. Das macht es Typen wie mir (Pädagoge, ich kann nix schweres) echt leicht, ansprechende Seiten zu bauen.

Drittens: Live Editor! Ich finde das Ding einfach zu cool. Hehe.



Hier gehts zu OptimizePress: [klick]

Mit OptimizePress baust Du also Dein Produkt. Jetzt muss das Schloß dran. Denn: Du entscheidest, wer rein darf.

Tool #4: DigiMember - das Schloß an Deiner Tür


DigiMember ist ein sogenanntes Membership-Plugin für WordPress. Ja, genau: Plugin. Falls Du WordPress schon ein wenig kennst, sind Dir die tausende von Plugins bereits aufgefallen. Nette (oder auch weniger nette) Erweiterungen für die Funktionalität von WordPress oder Deinem Theme.

Sooo viele davon benötigst Du natürlich nicht. Aber: Einige wenige sind echt brauchbar. Zum Beispiel DigiMember.

Der wesentliche Vorteil von DigiMember liegt darin, dass es von einem deutschen Entwickler stammt. Das macht (zumindest für uns Deutschsprachige) den Support und die Anleitungen deutlich leichter verständlich.



Apropos Deutsch. Da war ja noch was mit Datenschutz. Soll ja hier besonders streng sein. Da DigiMember auch Benutzerdaten verwaltet, ist die rechtliche Absicherung sicher nicht völlig irrelevant. Deutscher Entwickler - deutsches Recht. Läuft.

Ach ja, da war ja noch was. DigiMember kostet natürlich. 27 Euro (netto) pro Monat. Allerdings erst ab dem 51. Kunden oder dem 2. Produkt. Davor ist es kostenlos.

Hier gehts zu DigiMember: [klick]

Das Schloß hängt jetzt an der Tür. Wen läßt Du rein? Natürlich zahlende Kunden. Also her mit der Kasse.

Tool #5: DigiStore24 - die Kasse


Na gut, Du könntest auch jeden Käufer manuell in Dein Produkt eintragen. Ist ja nur eine Fingerübung. Und dann eine Rechnung schreiben. Und dann den Zahlungseingang überwachen. Und dann…

Das würde Dir die „7,9 Prozent plus 1 Euro“ sparen, die der Bezahlanbieter DigiStore24 für jede Transaktion sehen will.

Wir sind aber „smarte Solopreneure“. Oder wie auch immer Du Dich titulierst. Zumindest aber mal smart. Smart heißt in meinem Modell der Welt: Automatisieren, wo immer es geht - und sinnvoll ist!

Bezahlvorgang, Rechnungsstellung, Zugang zum Produkt an Kunden senden. Du mußt nur noch für Marketing und Vertrieb sorgen. Alles andere kann komplett automatisiert laufen. So soll es sein. Zumindest für die komplett automatisierten Produkte.



Also braucht es den Bezahlanbieter. DigiStore24 ist erfreulicherweise ebenfalls von deutschen Entwicklern. An der rechtlichen Seite der Bezahlprozesse kannst Du also einen Haken machen.

Der Account ist kostenlos, bis Du was verkaufst. Von jedem Verkauf behält DigiStore24 die schon erwähnten „7,9 Prozent plus 1 Euro“ ein. Dafür bieten sie den kompletten Bezahlprozess, einschließlich der Wahl der Bezahlart für den Käufer. Und der Rechnungsstellung. Und das Mahnwesens.

In Verbindung mit DigiMember werden nach dem Geldeingang die Zugangsdaten und der Zugangslink zu Deinem Produkt an den Käufer verschickt.

Hatte ich es schon erwähnt? Automatisch!

Wenn das nicht smart ist…

Hier gehts zu DigiStore24: [klick]

So, für den Grundaufbau haben wir jetzt alles. Einer geht aber noch. Denn: Irgendwo müssen ja Deine Videos hin, die Du in Deinem Online-Kurs verwenden willst.

Wordpress-Installation? Nee, da nehmen sie schnell viel zu viel Platz weg.

YouTube? Nee, da kann man sie nicht richtig schützen.

Also, wohin mit den Videos?

Tool #6: Vimeo - deine Videos


Genau. Vimeo. Für Videos, die Du in Deinem Produkt einbinden willst, das bessere YouTube.

Warum?

Es gibt zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, wer Dein Video sehen darf - und wer nicht. Du kannst ganz genau definieren, auf welchen Seiten Dein Video eingebunden werden darf. So stellst Du sicher, dass Deins auch Deins bleibt.



In welcher Farbe hättest Du gerne die Play-Taste und den Lautstärkeregler? Pink? Kein Problem. Vimeo soll als Brand nicht im Player auftauchen? Auch kein Ding.

Der Haken an der Sache: Vimeo kostet Geld. Nicht besonders viel aber immerhin: 49,95 Euro pro Jahr.

Hier gehts zu Vimeo: [klick]

Fazit


Ich zähle mal zusammen. Zunächst die Tools - gerade mal sechs Stück, die wirklich wichtig sind.

Natürlich gibt es für jedes Tool auch Alternativen. Ich habe hier die Liste der Tools zusammengestellt, die Mimi und ich selber benutzen. Sie funktionieren. Für uns.

Dass Du solche coolen Tools nicht für lau bekommst, sollte klar sein. Qualität kostet Geld. Hier halten sich aber die Summen in Grenzen. Für etwa 50 Euro monatlich verschaffst Du Deinem Produkt eine automatisierte Plattform.

Versuch’ das mal mit einem Ladengeschäft. Oder einem Seminarhaus.

Wie siehts bei Dir aus? Planst Du ein digitales Produkt? Und falls ja: Welche Tools suchst Du Dir aus?

Gutes Gelingen...
Bernd

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