Im JETZT habe ich genug Zeit

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von Joan de Groot

Es ist Montagmorgen. Über Kaffee und Brötchen besprechen Mimi und ich die  neue Woche. Was steht an? Was müsste dringend getan werden in der Akademie? Was kann ich übernehmen um Mimi zu entlasten? Welche Blogposts, Newsletter und Emails kann ich schreiben? Was ist wichtiger: mich einarbeiten in Buffer oder Active Campaign? Ein neues Konzept für die Titelseite von der Website entwickeln? Oder lieber weitere “Kurz-Tipps” produzieren und im Social Media verbreiten?
Wir könnten mühelos hunderte “to do’s” auf einer Liste runter schreiben und immer wäre da noch mehr zu lernen, zu bearbeiten, zu schreiben, aufzunehmen, zu entwickeln, zu produzieren oder zu organisieren.

Kennst du das? Gleich am Montag in der früh das Gefühl zu haben das dich aufschreien lässt: “Aaaargggh!!! Ich bin so überfordert, lass mir bloß meine Ruh! Ich schnappe mir mein Fahrrad und den Hund und setze mich mit meinem e-book Reader in den Park ab. Wo die Sonne herrlich scheint und niemand irgendetwas von mir will!“



Das ist zum Glück bei mir mittlerweile nur noch ein ganz kurzer Anflug. Ich kann darüber lachen und schnell zu meinem inneren Frieden und Gleichgewicht zurückfinden.


Wie ich das schaffe?
Ich habe da ein paar ganz einfache Tricks die mir helfen, und dir vielleicht auch!

Die Kunstlerin Ulrike Hirsch : am Freitag 20. Oktober LIVE auf Facebook mit Mimi.

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Am nächsten Freitag, den 20. Oktober um 11:00 spricht Mimi in ihre Facebook LIVE Sendung mit Ulrike Hirsch über das Thema:


"Als Künstlerin im Internet".




Als Auftakt zu diesem Interview, haben wir den Blogpost den Joan in 2013 über Ulrike und ihre Kunst veröffentlicht hat noch mal ausgegraben. Wenn du es vorher ließt, wirst du bestimmt noch mehr mitnehmen können von dem Gespräch am kommenden Freitag. Viel Spaß!


Aus dem Herzen malen: die Kunst von Ulrike Hirsch.

Ein Interview von Joan de Groot

Gefühle zeigen erlaubt!
Eines Tages sah ich das kunterbunte Cover von Kerstin Werners  Buch „Gefühle zeigen erlaubt“ und ich musste einfach lachen!  Die Zeichnung traf mich mitten ins Herz.  
So wie das ist wenn man etwas Neues entdeckt,  dauerte es nicht lange oder ich sah immer wieder  Zeichnungen in der gleichen Art auf meine Facebook Timeline vorbeiziehen. Alle fand ich großartig. Alle hatten den gleichen Effekt auf mich: ich fühlte Freude und immer auch Rührung.  Langsam wurde ich neugierig. Wer steckte hinter diesen wundervollen Bildern?

Weil Facebook dazu da ist, genau solche Sachen zu entdecken fand ich die Seite von Ulrike Hirsch. Malerei, Grafik, Musik, steht ganz nüchtern  neben ihr Profilbild. Nachdem ich mir auf ihre Website ihre Bilder angeschaut  und mir einige ihre Musikfilmchen bei Youtube angehört hatte, spürte ich: diese Frau tut einfach ganz genau wozu sie geboren ist. Und das mit Leidenschaft, Leichtigkeit und viel, viel Liebe!

Entfache deine Leidenschaft! Mein persönlicher Weg dorthin.

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von Joan de Groot.

Sybille saß mir mit gebeugtem Kopf und hängenden Schultern gegenüber und fing an zu weinen: “Ich wei … wei … weiß nicht, was ich wirklich w ...w...will!”

Ich reichte ihr die Papiertaschentücher. Sie riss mehrere aus dem Behälter und ließ ihre Tränen und Schnodder einfach reinlaufen. Ich wusste was jetzt kommen würde, in null Komma nix würde sie sich durch meine ganze Schachtel Taschentücher geschnäuzt haben. Ihr Anblick war wirklich bemitleidenswert. Mit verheulten, roten Augen, ganz in sich zusammengefallen vor Schmerz, kauerte sie in ihrem Sessel.

Nur … ich fühlte kein Mitleid, eher Verzweiflung.
Diese nette, attraktive junge Frau kam schon seit Monaten zu mir in meine Therapiepraxis, und oft lief es nach diesem Szenario ab.Sie war unglücklich über ihre Arbeit als Lehrerin, wusste aber nicht was sie sonst machen möchte und fühlte sich als Opfer der Welt.

Ich hatte keine wirklichen Antworten, nichts was ich tat schien zu helfen.
Meine gesamte “Trickkiste” mit Tools aus der Körpertherapie, Gestalttherapie oder Voice Dialogue hatte ich schon eingesetzt. Vergeblich. Auch wenn es ihr nach der Sitzung bedeutend besser ging, fing das Spiel beim nächsten Mal von vorne an.


Das Ganze ist jetzt 25 Jahre her und da wusste ich noch nicht, was ich jetzt weiß. Ich bin mir sicher, dass eine Sybille bei mir heute nach wenigen Sitzungen nicht mehr kommen bräuchte.
Klar, Lebenserfahrung hilft. Aber nicht nur.
Ich hatte damals genau diese Frau als Klientin, weil ich das gleiche Problem in mir selber vorfand, aber nicht wahrhaben wollte.

Jahrelang fragte ich mich immer wieder: “Was will ich eigentlich?”